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Dienstag, 1. September 2009

[Mensch, Gregor! So doch nicht!]

3 Tage Berlin standen wieder einmal auf meiner Agenda. Sich inkognito von KV-Funktionären beschimpfen lassen und der Besuch des 1. Deutschen Kassenärztetages. Super Veranstaltung mit durchaus so was ähnlichem wie Unterhaltungswert. Warum sich die KBV nun schon den Segen der evangelischen Kirche in Gestalt von Bischof Huber holen musste hat sich mir zwar nicht erschlossen, aber Gregor Gysi hat auf der Bühne schon einen gewissen Unterhaltungswert. Oder was ist davon zu halten, wenn ein Fraktionsvorsitzender sich im Kreise von gesundheitspolitischen Sprechern outet, von Gesundheitspolitik keine Ahnung zu haben ("Unsere gesundheitspolitischen Experten haben keine Zeit, die machen Wahlkampf." Ach was!). Aber man habe ihm ja einen Zettel zugesteckt. Sprachs und holte ihn aus dem Sakko - und las die Meinung vor, die er zu vertreten habe. Leider hat man gemerkt, dass er wirklich nicht wusste, wovon er sprach, aber er verschwand zeitig von der Bühne, so dass es ihm leider auch niemand der Anwesenden erklären konnte. Nun denn. Immerhin konnten ein Kollege der schreibenden Zunft und ich im Stillen titeln "KBV applaudiert SED" - und allein dabei hatten wir unseren Spaß. Auch wenn das so nie zu lesen sein wird.

Ansonsten war zumindest der Dienstag im weiteren Verlauf eher suboptimal- 33 Grad in der Hauptstadt, ein netter Anruf unseres Reisebüros "Ich hoffe, Sie haben eine Jacke mit?! In Köln sind es nur 18 Grad." Ja, hatte ich mit, der Tag endete allerdings trotzdem so durchwachsen wie das Wetter. Wenn man nach zwei Tagen voller anstrengender Termine einfach nur nach hause möchte, ist es nicht ganz so toll, wenn man schon am Flughafen 30 Minuten Verspätung hat um dann noch mal weitere 20 Minuten in der Maschine zu hocken. Einer DSDS-Tralala-Hupfdohle beim Telefonieren mit dem pinken Handy (biss sich farblich mit dem neongrünen Koffer) zuhören muss ("Ich bin jetzt im Flugzeug." Ja, ich auch.). Kaum im kalten und nassen Köln gelandet, war dann auch noch der "Finger" (Fluggastbrücke im Laiendeutsch) kaputt und es mussten erstmal Gangways angefordert werden. Dann in den Bus und gefühlte 20 Meter gefahren. Dann Gehupe, ein Auto verhindert die Weiterfahrt. 10 Minuten. Auto fährt weg und wir fahren noch....2 Meter. Nicht gefühlt, ganz in echt. Aaaargh! Immerhin kam der Koffer dann schnell, nur der Parkhausautomat spuckt keine Quittung aus. Was kann noch schief gehen?! Also mit einem unfreundlichen gelangweilten Parkhauswächter diskutieren (wer behauptet eigentlich immer wieder Kölner wären nett und Berliner unfreundlich?!?). "Wie viel haben Sie bezahlt?" "58 Euro" "Nicht 59?" "Neheiiiin!!" Ich erinnerte mich plötzlich sehr genau an Michael Douglas in "Falling Down". Und ich hatte Verständnis. Statt 20h war es irgendwann 22.30h als ich endlich die heimische Tür aufschließen konnte. Nein, es gibt so Tage, die sind schon gebraucht, wenn man sie bekommt. Aber Berlin an sich war wie immer toll, ich war mit Sandra und Caren schlemmen, lästern und lachen und überlege wieder intensiver, umzusiedeln. Naja, keine 17 Tage und ich bin wieder da. Zwar auch zum Arbeiten, aber dann immerhin im Lieblingshotel.

Samstag, 29. August 2009

[Manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen- CI-Cup 2009]

So, und weil ich immer noch nicht dazu gekommen bin, die Fotos zu bearbeiten und zu bloggen, hier schon mal ein kleiner Einblick von einem wie immer tollen Nachmittag. Danke, CI!

4. CI-Cup 2009 from Cologne Intelligence on Vimeo.

Samstag, 22. August 2009

[FlicFlac im Dreamteam]


Susi und ich machen manchmal Unmögliches möglich, Deadlines scheinen bei anderen ja nur zum Ignorieren da. Da darf der Spaß nicht zu kurz kommen, besonders wenn sie dann mal aus München vorbei schaut. Und dank Sam konnten wir auf super Plätzen das ein oder andere Mal den Atem anhalten, ich mal das Zirkusleben hinter den Kulissen erkunden, weiß jetzt, dass Katzen Uterushörner haben, Spike gerne Kolumbianer beisst und Laibach mal sehr amüsant "Life is life" von Opus gecovert hat. Was für ein Abend!

Mittwoch, 19. August 2009

[Von wegen "Sex and the City"]

Man könnte jetzt denken, wenn sich 5 Mädchen unter Ausschluss der Männlichkeit ...äh... Männerwelt treffen, ginge es zu wie bei "Sex and the City". Themen nur Männer und Sex. MITNICHTEN, liebe Leser!
Hier ging es um blanke (Fahrzeug-)Technik, Finanzplanung, Immobilienpreise, Controlling unterschiedlichster vorhandener oder nicht vorhandener Kernkompetenzen und die mögliche Bedeutung einer Unternehmensberatung für Global Player im Health-Sektor mit familiärem Gefüge. Dass dabei unendlich viel gelacht wurde, der angebotene Nussgeist tragischerweise mit Wachauer Marillenschnaps ersetzt werden musste und eine von uns buchstäblich vom Stuhl gefallen ist - das, liebe Leser, hat dem Ernst der Gespräche keinen Abbruch getan.

Im Übrigen danke ich Markus für sein Türen öffnendes Wesen ;-)) und hoffe, dass Christian inzwischen wieder aufgetaucht ist.

Bonmot des Abends:
"Na, es ist ja schon dunkel, da kann man auch keine lichten Momente mehr erwarten!"

Und hier ganz speziell für unsere Ober-Uschi:



Auto Knacken - MyVideo

Freitag, 5. Juni 2009

[Winzernachwuchs- Betriebsausflug an die Ahr]


Bislang waren unsere Betriebsausflüge ja meist eher..naja. Deshalb versprachen wir uns auch diesmal nicht allzu viel davon, und leider konnten viele wegen wichtiger Termine nicht mit. Viel wussten wir vorher auch nicht: wir würden mit dem Bus an die Ahr fahren, wir würden ein kleines Stück den Rotweinwanderweg marschieren (niemand hat mir gesagt, dass es nach der Wanderung noch mehr, öfter und länger "bergauf" gehen würde- ich hätte gestreikt). Dann sollte es einen Programmpunkt geben, von dem wir zunächst nichts erfahren würden und dann BBQ. Leider war es sehr bedeckt, die Landschaft wäre bei Sonnenschein sicher noch viel schöner gewesen. Allerdings war die Temperatur in Ordnung, einen roten Kopf hatte ich allein ob der diversen Aufstiege. Und trocken blieb es auch, zumindest äußerlich. Nach dem abschließenden Aufstieg zu einer Hütte mit wunderschönem Blick über die Weinberge durchliefen wir eine Winzerolympiade mit folgenden Disziplinen: Blindweinprobe, Weinflaschenslalom, Flaschen verkorken und entkorken, Weinfassküfern und das Einschlagen von Rebenpfosten (unsere Königsdisziplin). Gruppe 4 (also meine) war gut, das merkten wir, aber wir waren besser. Ja, so sehen Sieger aus! Das anschließende, wirklich sehr leckere BBQ hatten wir uns also redlich verdient. Kölsch und Wein flossen und der Abstieg war dann sehr fröhlich. Nur beim Absacker im Brauhaus in Köln hab ich als Nicht-Biertrinker dann schlapp gemacht. Aber schön war´s. Sehr schön!

Dienstag, 27. Januar 2009

Pleasant flight

Frommer Wunsch- funktioniert hat es nicht! Aber von vorne.
Fühle mich zur Zeit ja wirklich etwas geschunden- letzte Woche auf dem Weg nach Berlin überkommt mich überfallartig Schüttelfrost, Fieber, abends dann Übelkeit. Aber was will man machen, wenn der jährliche Neujahrsempfang des Arbeitgebers mit lauter wichtigen Menschen inklusive Ministerin ansteht. Eben. Nix. Den Abend habe ich nur durch einen von Fieber getrübten Blick wahrgenommen, logisch oder?
Am nächsten Tag gab es sehr deutliche Anzeichen, dass es mir wirklich dreckig ging: ich hatte keinen Appetit (ICH!!!), wollte nicht mal rauchen und vor allem konnte ich im Flieger schlafen. Auf dem Rollfeld schon. Das geht sonst nie, weil ich ja immer noch nicht so gerne fliege. Nun denn. Donnerstags noch pflichtbewusst ins Büro geschleppt, Freitag war der Ofen aus und ich konnte nur von zuhause arbeiten. Fieber und Magenkrämpfe hatten mich feste im Griff. Und als ob das noch nicht genug gewesen wäre, kam dann am Wochenende noch ne Erkältung vorbei. Leider musste ich Montag ins Büro- egal wie- Druckfreigabe steht schließlich vor der Tür. Morgens wusste ich noch nicht wie ich stehen sollte, aber mit reichlich Tee und viel Sitzen (mach ich ja eh den ganzen Tag) ging es gegen Abend sogar einigermaßen. Tja und Dienstag stand dann wieder Berlin auf dem Plan. Fliegen mit Erkältung- an sich schon doof. Aber frau ist ja vorbereitet, Taschentücher, Nasentropfen- alles dabei, damit es keine Aua-Ohren gibt. Leider klappte das nur in der Theorie. Beim Hinflug kam ich zwar mit Ohren zu in Tegel an, aber nach einer Weile und immer wieder versuchtem Druckausgleich tat es einmal weh und frei war das Lauscherchen. Konnte ich wenigstens dem Chef gut zuhören!
Allerdings war der Flug ohnehin nicht so richtig schön. Da Pendlermaschine knallvoll und ich wurde von einem etwas übergewichtigen Inder mit Ausdünstungen von Curry und anderen Gewürzen des Orients unwillkürlich immer weiter gegen die Außenwand des Fliegers geschoben. Zudem war der Herr seeeehr müde und kippte röchelnd und schnarchend immer wieder auf meine Seite. Na prima!!! Hab ihm ab und an wie zufällig meine Klatschpresse vom Eingang unter die Nase gehauen, aber es half nur für Millisekunden.
Aber ohnehin noch ein Tipp für Airberlin: einen Song mit dem Titel „Rise & Fall“ vor dem Start zu spielen kann SEHR kontraproduktiv sein! Nur mal so nebenbei!
Rückflug: Hatte ja ein bisschen Bedenken vor dem Rückflug wegen den Öhrchen, aber es nützte ja nix, wollte heim nach Köln. Och nöö, sagt der junge Mann am Schalter mir doch direkt „Nur noch Mittelplätze!“ Warum hatte ich aber auch grade heute vergessen rechtzeitig online einzuchecken?! Naja, wird schon gehen, ist ja nur eine Stunde. Hab ich gedacht. Während ich noch so in der Abflughalle sitze und meine Mitreisenden besehe. Hm, welcher soll denn neben mir sitzen? „Mein rechter, linker Platz ist leer…“ trällerte es innerlich in mir. Man muss schließlich das Beste daraus machen. Nur ein Herr fiel mir ins Auge der es definitiv NICHT sein sollte. Stark adipös um es nett auszudrücken. Sogar der zugegebenermaßen despektierliche Gedanke „Na, seinen Pillermann hat der seit Jahrzehnten nicht gesehen! Die Füße auch nicht“ kam in mir auf. Fies, ne? Naja. Nun ging es ans Einsteigen und ich hielt mich brav wie nur wenige an die Ansage, dass die vorderen Reihen doch bitte zuletzt einsteigen sollten. Und dann kam ich in den Flieger und meine Augen suchten sofort Reihe 9. Und ich blieb beinahe wie angewurzelt stehen: Saß doch genau jener freundlich dreinschauende Mops (ich darf das sagen, bin ja auch kein Reh) auf dem Platz neben mir. Als wäre dieser Hühnertransport nicht schon so eng genug, sah ich vor meinem geistigen Auge meinen ebenfalls ausladenden Hintern auf einem Sitzteil von der Größe einer Briefmarke. Viel Platz konnte da ja nicht sein. War auch nicht. Der Herr bekam einen zweiten Gurt, den Snack musste er ohne Tisch zu sich nehmen, da der Bauch bis zum Sitz der Vorderreihe reichte. Und ich hab schön ne Stunde dagesessen mit vor der Brust verschränkten Armen- wo sollten sie auch hin? Lesen war so nicht nur anstrengend, sah auch sch*** aus, so mit grade vorgehaltenem Lesestoff. Dann ging es endlich an die Landung. Nase wieder brav freigepustet und schön immer den Druckausgleich versucht. Als das nicht mehr half schön den Mund auf. Na, das komplettierte das dämliche Bild!
Aber der langsame „Abstieg“ ging wieder auf die Ohren. Kaum gelandet wieder das Gepuste versucht…und jetzt hab ich auch nach über drei Stunden immer noch ein „zugeflogenes“ linkes Ohr. Nicht mal die Tipps von Zuhause helfen, das Ohr will nicht. Möchte dauernd vor den Spiegel laufen um a) zu gucken ob Ohr noch dran, weil hören ja nicht so recht funtioniert und b) ob vielleicht ein Korken im Ohr steckt- so fühlt es sich nämlich an. So, jetzt erwarte ich Mitleid hier für diesen Tag, das Kranksein und die Situation an sich! Dankeschön!

Samstag, 17. Januar 2009

"In Neuss war nix! Kein Gewitter!"

Uschis go Neuss- so lautete der Plan. Leider hatten wir krankheitsbedingt einen Ausfall zu melden- Joschi, Du hast gefehlt! Und wir haben wieder viel gelernt:
- Neuss liegt nicht Richtung Olpe
- einen diabtischen Fuß kann man auch mit Hilfe von Kruses Puschen simulieren
- wenn man nur die Anleitung wiederfindet öffnen sich in manchen Haushalten die Dosen gänzlich von allein
- Nudelhölzer sind perfekte Waffen, zum Teigausrollen reichen Gläser
- wenn man die Pizza nur mit leckerem Belag in die Höhe baut, braucht man gar nicht so in die Breite zu gehen
- Lachtränen sind die allerschönsten
- SAARBRÜCKEN?! Ich habe das nicht verstanden!
- Gewitter ist nass
- manchmal haben Asi-Tonis schon recht
- die Kantine von Janssen-Cilag versüßt ganze Abende
- Schwippschwapp light - was sonst?
- Softsitz vs. kalter Hintern- nicht bei allen konnte das Argument überzeugen
- und Gespräche über Männer an sich lassen schon mal die Zeit vergessen.
Super war´s bei Steffi, nächstes Date bei mir.

Apropos_ Steffi, ich glaube die Ananasdose steht noch auf dem Balkon! ;-)

Und für alle, die mit der Überschrift nichts anfangen können, hier die Erklärung:


Dienstag, 6. Januar 2009

Schneehasen in der Mittagspause

Vom Schnee-Engel des Vortages nicht genug, diesmal haben wir so richtig unsere kindische Seite in der Mittagspause ausgelebt. Schneebälle konnte man aus dem Schnee nicht machen, dazu klebte er zu schlecht, das hat uns auch beim Schneemannbauen etwas behindert- aber es war soo toll mit den Mädels im Schnee. Wer hatte gedacht, dass wir hier in Köln jemals in diesen Genuß kommen. Und wenn ich auch nur einen über Schnee schimpfen höre, gibts nen Verweis!

Dienstag, 9. Dezember 2008

Uschis go Glühwein


Leider ist der Schnee Ekelnieselregen gewichen als die Uschis sich am Dom getroffen haben, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Glühwein und heiße Schokolade, Grillspieße und Champignons, kalte Füße und anschließend Glühwein, Eier- und Apfelpunsch auf dem nächsten Weihnachtsmarkt, Crepe und Glühweinbonbons. Anschließend Aufwärmen in einem Laden, der von allen Gästen verlassen wurde als wir kamen. Toast war leider aus, dafür hat die Oberuschi "ob"s für alle in der Tasche.

Folgende Sätze charakterisieren den Abend:
Uschi 1.: "Da kauft man eine Kaminwurzn für 2 Euro- und dann hat man nichts als eine Kaminwurzn!" Unfassbar, wirklich. Aber immerhin hat man eine Kaminwurzn! (nicht "wurzel", liebe Uschis! ;-) )

Uschi 1: "Die sollen froh sein, dass wir "ob" benutzen, da werden wir wenigstens nicht schwanger!" (Hier handelt es sich - Gott sei Dank- nur um einen Hörfehler. Tampons sind nur mäßig zur Verhütung zur gebrauchen! Aber Uschis wissen das! Ehrlich.)

Uschi 1 verzieht das Gesicht beim ersten Kontakt mit dem Glühweinbonbon. "Grauslig, aber man gewöhnt sich an alles." (Ja, das wissen wir. Arbeiten ja im selben Laden. :-))

Bitte um baldige Wiederholung!!!

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Mein Büro-Motto des Tages, des Monats für immer?

I love deadlines.
I like the whooshing sound they make as they fly by.
Douglas Adams

Samstag, 18. Oktober 2008

Jana & Michael haben JA gesagt




Ich wünsche Euch beiden alles Glück der Welt und traumhafte Flitterwochen!!!

Donnerstag, 25. September 2008

Nachklapp CI-Cup - das bewegte Bild


CI-Cup 2008 / Cologne Intelligence GmbH / Short Version from MARKENDREH on Vimeo.

Auch an dieser Stelle noch mal an Cologne Intelligence ein ganz dickes Dankeschöööön für diesen tollen Nachmittag und das schöne Erinnerungsvideo!

Samstag, 16. August 2008

Herrliche Tradition - der CI-Cup 2008



Wie im letzten Jahr lachte die Sonne über Köln, die Vorwiesen des Stadions waren wieder unser. CI hatte wieder zum CI-Cup geladen, wieder einmal ein perfekt organisierter Event mit allem Drum und Dran. Unsere Stamm-Mannschaft war schon vor Anpfiff ziemlich dezimiert, Urlaub, Verletzung und und und...und wir haben mit der verletzungsbedingten Dezimierung fleißig weitergemacht.


Den ersten Torwart verschlissen wir bereits in Spiel 1, auch beim zweiten ließ die Verletzung nicht lange auf sich warten, er hielt aber tapfer bis zum Schluss durch. Auch Sven hat sich bereits zu Beginn den Fuß verletzt, aber auch hier half zunächst ein Eisbeutel. Nur Ilhan hat´s so gerissen, dass die netten Jungs von den Johannitern mal richtig tätig werden mussten und die Abreise im Krankenwagen stattfand. dennoch haben sich unsere Jungs und unsere Sympathisanten auf dem Platz und am Rand so tapfer geschlagen, dass wir Vizemeister geworden sind. Und das Siegtor fiel auch erst Sekunden vor dem Schlusspfiff.

Aber so oder so, CI hat wieder für einen wundervollen Samstag gesorgt (Respekt!!!), die Blue Devils waren Spitze, und meine Sieger der Herzen waren sie sowieso! Freu mich schon sehr aufs nächste Jahr!

Mittwoch, 13. August 2008

So wie es sein soll- Wandertag mit den Kollegen

Es musste ja so kommen, kurz vor unserem Aufbruch kamen noch tausend gaaaanz dringende Sachen auf den Schreibtisch, aber wir haben es geschafft. Unter Führung vom Chef ging es ab in die Wahner Heide, immerhin NRWs zweitgrößtes Naturschutzgebiet.


Schön ist es da: komische Käfer zu tausenden, kleine Kröten, schnuckelige Soldaten, lecker Pausenverpflegung mit Brötchen, Obst, Müsliriegeln und vor allem Prosecco und Kölsch. Idylle zwischen Kampfmittelbelastung. Schafe mit Schäfer wie aus dem Bilderbuch, lauschige Seen und die erste Blindschleiche meines Lebens. Dabei prima Wanderwetter und nette Gespräche.

SO muss ein Betriebsausflug sein. Da störte nicht mal der plötzliche Wolkenbruch mitten beim Essen in der Burg Wissem.


Schade nur, dass niemand von uns das weiße Heideröschen gefunden hat, das eine Hochzeit noch in diesem Jahr ankündigen sollte. Das Versprechen von zwei Urlaubstagen für den ersten, der einen bestimmten Ort bergaufwärts erreicht, brachte allerdings nur vier Leute so richtig ans Rennen und die Geschichte mit der Kröte aus dem Tümpel, die, wenn ich sie küsse zu einem schnuckeligen Bundeswehrsoldaten in Uniform wird, habe ich eh nie geglaubt.

Donnerstag, 24. Juli 2008

Strandsause am Rhein

Manche Jungs brauchen einfach motorisierte Schwanzverlängerungen. Nützen tut´s nix. Haben wir mal wieder festgestellt. Uns Mädels reichte hingegen Käse, Baguette und guter Rotwein. Und der Sonnenuntergang über Köln nicht zu vergessen. Da macht es mal nix, dass der halbe Strand von Zandvoort noch bei mir zuhause rumliegt und der Koffer weiter unausgepackt blieb.

Mittwoch, 9. Juli 2008

Berliner Manieren vs. Rabenvater

Manchmal ist mein Job toll, lässt er mich doch immer mal wieder nach Berlin. Die Stadt hat einfach was. Im Gegensatz zu Köln so viel mehr Metropole. Bevor es heute an die Arbeit ging, sind Sandra und ich gestern abend erstmal Schaufensterbummeln und in schönen Läden mit herrlichen "Steh-im-Wegs" gewesen, bevor wir am Savignyplatz im Brel mit den Kollegen einen schönen Abend verbringen wollten. Haben wir auch. Geschlemmt haben wir. Spanferkel, Merguez-Feigenspieß, warmer ziegenkäse auf salat, Schoko-Creme Brulee und Kokos Panna Cotta (nein, das hab nicht alles ich gegessen!) und obendrauf noch Pastis und für die Kollegin abschließend noch eine Ovomaltine. Gespräche von Job über die Tierwelt Mallorcas und Auswirkungen extremer Arachnophobie bis hin zu unfähigen Vätern, die des nächtens selbst warm angezogen ihren Säugling im dünnen Hemdchen spazieren tragen. Was, guter Mann, sollte das werden? Eine Demonstration Ihrer Zeugungsfähigkeit? Sorry, aber das ging ja mal gar nicht, Vaterqualitäten sehen anders aus. Und so hat die ganze Aktion auch bei der Damenwelt der Lokalität lediglich zu chronischem Kopfschütteln geführt.
Dann "nach hause" und noch schnell einen Absacker im Cassambalis. Bin nur noch ins Bett gefallen und mit dem grauenvollen Gezwitscher von "Schön ist es auf der Welt zu sein" (was bitte zeigt die ARD des Nachts?! Hallloooo?) sofort eingeschlafen.
Darüber hinaus war es doch sehr erfreulich festzustellen, dass es andererseits noch Menschen mit Manieren gibt. Die Plätze anbieten, Feuer reichen, aufmerksam zuhören und sogar mannshohe Menütafeln rumwuchten, damit wir Mädels auch wirklich das ganze kulinarische Angebot in unsere Auswahl einbeziehen konnten (haben wir ja auch, siehe oben). Menschen, die einfach aufmerksam sind. Manche mögen sagen, das sei altmodisch, nein nein! Diese Bekanntschaft haben Sandra und ich jedenfalls sehr genossen. Danke, Herr L., Sie haben uns ein bisschen den Glauben an Kultur und Umgangsformen zurückgegeben. Aber das konnte ich Ihnen ja dank Web 2.0 schon sagen. ;-)

Mittwoch, 25. Juni 2008

München 23.- 25.06.2008



Auch wenn die Fotos anderes vermuten lassen, ich war zum ARBEITEN da.

Freitag, 20. Juni 2008

Für Little Miss Trouble! Von Herzen.

Tanti auguri für Little Miss Trouble! Alles alles Liebe und Zuckerschöne! Bleib wie Du bist und alles ist gut. Viel Spaß mit Deinen Gästen. Sei herzlichst umarmt!

Samstag, 14. Juni 2008

Verband "on tour" - oder so ähnlich

Wikipedia sagt zum Thema "Betriebsausflug" folgendes:
"Betriebsausflug nennt sich ein vom Arbeitgeber geförderter und gebilligter meist eintägiger Ausflug oder Reise der Belegschaft eines Betriebes oder einer Behörde mit touristischem und/oder geselligem Angebot. Der Betriebsausflug kann von einem Gremium der Bediensteten, zum Beispiel vom Betriebsrat oder einem Festausschuss, vom Arbeitgeber selbst, einem Reisebüro oder Busunternehmen organisiert werden. [...] Der Betriebsausflug führt zwar zu einem Arbeitsausfall, erscheint aber vielen Arbeitgebern sinnvoll unter dem Gesichtspunkt der "Verbesserung des Betriebsklimas".
Soviel zur Theorie. Die Praxis war ein bisschen anders. Bis 12 Uhr sollte gearbeitet werden, aber kurz danach fiel doch noch dem ein oder anderen ein, was noch dringend erledigt werden müsse. Nach Sinn oder Unsinn fragte da irgendwie keiner mehr, eher kollektives Kopfschütteln war die Antwort. Während ein Großteil der Belegschaft es wenigstens pünktlich ins "Früh" geschafft hatte, schafften wir es so grade kurz vor knapp, einige trudelten dann noch später ein. Essen war lecker, die Größe der Portionen brachte dann aber auch die stockendsten Gespräche in Gang. Unsere Köln-Berlin-Ecke hatte allerdings einiges zu lachen. Laien können beim Bingo richtig abräumen, auch wenn sie sich weigern "BINGO!" zu rufen. Sizilien muss wunderschön sein. Die Cheerleader für den CI-Cup 2008 stiegen in die gedanklichen Vorbereitungen ein, T-Shirts, Pompoms- dieses Jahr geben wir alles. Desweiteren lernten wir, dass man(n) Malefiz so gar nicht mit Mädchen spielen kann, das sei nämlich wirklich ein reines Männerspiel. Zeigten ja schließlich auch schon die Symbole wie Waffe etc. Nee, is klar. Wir werden den Gegenbeweis antreten, ich schwör!




So. Die Führungen durch den Dom (obenrum oder untenrum) sollten aber erst um 16.30h beginnen. Ich sage Euch, Minuten können sich wie Stunden anfühlen. Irgendwann hat unser Revoluzzer aus Schwelm einen Teil der Tafel aufgehoben und mit schlechtem Gewissen hab zumindest ich mich im Gefolge auf den Weg gemacht. Frische Luft, ein Eiscafé mit ausufernder Speisekarte und ein kleiner feiner Kreis von Kollegen- so ging die Zeit bis zum nächsten Programmpunkt ganz schnell rum. Sammeln vor dem Dom. Die Dame für obenrum war früher da als die für untenrum. Eine andere wollte (mit) uns aufs Dach steigen. Aber sowas von ohne mich! Aber sie hatte sich ohnehin nur in der Gruppe geirrt. Die Führung war wider Erwarten interessant, auch wenn uns die Domschweizer, die der Focus einst als Gottes Hausmeister und Hilfspolizisten betitelte, so gar nicht wohlgesonnen waren. Nun ja, aber ein bisschen freundlicher könnten die Herren schon sein. So endete zumindest die Führung derer, die mehr am Obenrum interessiert waren ein wenig verfrüht, die Damen und Herren untenrum brauchten dafür um einiges länger. Nach einer Dreiviertelstunde des Wartens auf dem mehr als zugigen und eisekalten Domvorplatz gaben wir auf. Beinahe zuhause angekommen erreichte mich dann ein Anruf und nach kurzem Beratschlagen (ich hatte mich schon mit Wärmflasche auf dem Sofa gesehen) drehten wir kurzerhand um und folgten einem versprengten Rest ins Gaffel am Dom. Eine wahrlich gute Entscheidung! Kölsch trinke ich zwar immer noch nicht gern, aber ich freue mich immer wenn mir ein netter Köbes auch eine Cola ohne Murren bringt. Und den anderen hat es geschmeckt. Und plötzlich verging auch die Zeit wie im Fluge. Das Spiel Italien gegen Rumänien haben wir noch im Rudel geguckt, den Sieg der Niederlande gegen die von mir ja auch so gar nicht gemochten Franzosen hab ich dann auf dem Sofa gesehen. Gut gewärmt und letztlich doch sehr zufrieden mit dem Ausgang des Tages.

Donnerstag, 5. Juni 2008

AUA! Verdammt!

Nein, ich weiß es macht keinen guten Eindruck wenn man in eine Firma kommt und dort sitzt liegt jemand quasi vor seinem Rechner und hat die Füße, respektive einen davon, auf dem Tisch liegen. Weiß ich. Besonders wenn just an dem Tag lauter Bewerber unsere heiligen Hallen beehren. Weiß ich auch. Wenn man aber so ein doofer Schussel ist wie ich und sich mit der Ecke einer Balkontür den kleinen Zeh schält (nein, ich hatte Schuhe an, natürlich!), dann den Fuß in einen dicken Verband packen muss und ganz dolle aua hat gehts eben manchmal nicht anders. Danke an unsere Kinderkrankenschwester, die mir sofort die Wunde gekühlt hat (hätte ich sie mal auch den Verband anlegen lassen, er hätte besser gesessen ;-)), danke an alle Kollegen für das Mitgefühl, danke an Papa für die Ferndiagnose via Telefon, bzw. dafür dass er das gesagt hat, was ich Ärztephobiker hören wollte und special thanks für´s Nachhausefahren.
Und alles wäre sicher nur halb so schlimm, wenn ich mich nicht so über meine eigene Trotteligkeit ärgern würde. Geknickter Stolz ist auch schmerzhaft! Ehrlich. *grins*