Posts mit dem Label Cineastisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Cineastisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 26. Februar 2009

[eigentlich ganz einfach]

Kinoabend. 4 Mädels. 3 haben gelacht. Ich nicht. "Er steht einfach nicht auf Dich". Beispiel gefällig?

GIGI
Vielleicht hat er angerufen und ich habe
die Nachricht nicht bekommen. Vielleicht
hat er die Nummer auch vergessen, oder
er war verreist oder wurde von einem
Taxi überfahren, oder seine Oma ist
gestorben.

ALEX
Oder vielleicht hat er nicht angerufen,
weil er einfach einfach kein Interesse
mehr an dir hat.

Jedes Mädchen, jede Frau kennt es. Es ist einfach so, wir sind Meister darin uns selbst zu belügen. Wir wissen das auch. Und doch erschreckt es, wenn man es auf der Kinoleinwand sieht. In groß. In Farbe. Mit Ton. Getarnt als Komödie. Nur habe ich nicht gelacht. Kein einziges Mal, geschmunzelt vielleicht, ja. Aber auch nicht mehr. Zustimmend genickt habe ich viel, fassungslos ob der offensichtlichen Armseligkeit weiblichen Verhaltens bin ich gewesen.
Nicht dass ich glaube, das Männer sich nicht selbst bescheißen, das tun sie sicherlich. Aber eben anders. Ich glaube, dass Männer sich vielleicht einreden, warum sie das ein oder andere tun – oder eben nicht. Dass sie doch eigentlich ganz nette Kerle sind und die Damen das nur noch nicht erkannt haben. Na, so oder so ähnlich jedenfalls. Das finde ich weitgehend legitim.
Wir Mädchen sind da aber anders: wir benutzen uns gegenüber die Lügen, die wir von einem Mann niemals würden hören wollen. Wir lügen quasi für unser Gegenüber. Wir denken uns Gründe für ihn aus: warum ER nun nicht anruft, sich nicht meldet, sich nicht trennt, keine Beziehung, keine Hochzeit, keine Kinder will (je nach Stadium eben, bitte selbst aussuchen). ER braucht sich gar keine Ausreden mehr auszudenken, das tun wir schon schön selbst. Die eine verzweifelter, die andere nur in Maßen. Aber tun tun wir Mädels das durch die Bank weg. Und alles nur um uns letztlich nicht einzugestehen, dass ER eben einfach nicht auf uns steht. Und dabei ist es so deutlich, so klar. Und sein gutes Recht. Soll ich ihn anrufen, wenn er es nicht tut? Eine SMS schreiben, wenn er die letzte noch nicht beantwortet hat? Oder ist das zu früh? Lieber warten bis er sich meldet? Boah, nee!
Ich halte mich zwar schon seit geraumer Zeit für ein recht abgeklärtes Exemplar unter den Weibern, weil ich mir und auch anderen offen eingestehe, dass ich Ausreden suche und sie eben auch nichts anderes als das sind – aber irgendwo bin ich wohl immer noch armselig. Naja, inkonsequent zumindest. Sehenden Auges. Noch jemand?
Ach ja, liebe Männer: sagt es doch einfach. Klar. Deutlich. In ganzen Sätzen. Dann verstehen wir das auch. Könnte den Prozess enorm beschleunigen :-)

edit: Das Ganze würde vielleicht auch erklären, warum wir Frauen so viel besser im Lügen sind als die Herren - wir haben einfach mehr Übung :-)

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Wurde ja auch Zeit

endlich wieder Mädels-Kino-Abend. Nun, wir haben von dem Film sicher kein cineastisches Meisterwerk erwartet, aber wenn Mamma Mia! schon in ner Karaoke-Version gezeigt wird, erwarte ich auch eher Gaudi als Inhalt... nun denn, der Film war schlecht. Grottig um genau zu sein. Also genau wie erwartet. Aber trotzdem irgendwie lustig. Nur hatte ich erwartet, dass das Kölner Publikum wenigstens ordentlich mitgröhlt. Wo, wenn nicht hier?! Aber Satz mit X. Simone und Dana waren etwas zurückhaltender, Daria und ich (wie immer ;-)) weniger. Nur als sich das Publikum beim Abspann selbst lautstark Beifall klatschte.. da waren alle wieder da. Alles in allem eine eher seltsame Kino-Erfahrung, aber mit den Mädels macht ja alles Spaß- und aufs Essengehen und Tanzen demnächst freue ich mich schon.
Und ja, Daria, wir gehen dann auch mit Dir tanzen, denn...
Das Schönste, was Füße tun können ist TANZEN!
Deshalb hier ganz speziell für meine Mädels:


...und nicht verwirren lassen, NEIN ich habe musikalisch NICHT die Seiten gewechselt- niemals nicht!

Samstag, 22. März 2008

Nebel....wunderbar!!

Der Weg ins heimische Ostfriesland war mal wieder mehr als "usselig". Regen, Hagel, Schnee und Nebel. Zuhause wurde es dann gleich gemütlich und man amüsierte sich bei einem wunderbaren Film, den ich schon ewig nicht mehr gesehen hatte- "Rosen für den Staatsanwalt" mit Martin Held und Walter Giller.
Ich sage nur: "Wir wollen den Abend in Frieden schließen."

Ich liebe diese Szene, der weiße Nebel...wunderbar!!! Wie passend. Könnte von Loriot sein.

Dienstag, 12. Februar 2008

Wasser Marsch! Kino geflutet

Wieder einmal Mädels-Kinoabend. Dana, Daria, Claudia und ich. (Simone musste ja leider noch fleißig sein). "P.S. Ich liebe Dich" stand auf unserem Programm. Jaja, wir haben nichts erwartet, Popcornkino für Mädchen, sonst nichts. Außer Dana hatte auch niemand das Buch gelesen, so dass wir nicht wirklich von der Umsetzung enttäuscht werden konnten. Da ich schon beim letzten Kinobesuch allein beim Trailer Tränen in den Augen hatte, hab ich vorsorglich die Klinikpackung Taschentücher eingepackt und außerdem sehe ich in amerikanischen Filmen die Frauen immer beim Filmgucken mit diesen tollen Boxen mit schier unerschöpflichem Vorrat an Papiertaschentüchern- also musste eine solche Box mit ins Kino. Die anderen haben mich ausgelacht, auch die anderen Zuschauer neben uns waren etwas verwundert- und hätten doch auch das ein oder andere Tüchlein gebraucht. Ich bereits ab Minute 24! Ich mach es kurz: wir waren alle vier begeistert! Ein Film, der einen von Lachen zum Heulen und wieder zum Lachen bringt, eine Achterbahn der Gefühle. Geheult haben aber nur Dana und ich, das aber dafür in einem Umfang als wollten wir für die anderen beiden Mädels stellvertretend Tränen mit vergießen. Aber überall im fast ausschließlich mit Weibern besetzten Kino hörte man das Schluchzen, versucht verhalten. Ha! Ging nicht. Wir habens gehört! Also holte ich irgendwann die Taschentücherbox raus und sorgte gleich für einen Lachanfall- die blöden Tücher waren mehr als widerspenstig und kamen zunächst nur in kleinen Fetzen aus der Schachtel. Was gibt es noch zum Film zu sagen- alle Schauspieler waren wirklich klasse, zwei der Männer echte Zuckerstückchen. Dunkelhaarig und blauäugig, dazu breitschultrig und für Daria passend auch noch tätowiert. Dazu humorig. Einfach lecker! Schöner Soundtrack, besonders die Beteiligung von "The Pogues"- früher Ende der 80er ja mal lange meine Lieblingsband und mehrfach live erlebt- erfreute mich. Und für´s Leben hat man nebenbei auch noch was gelernt. Wir wissen jetzt, was Frauen wirklich wollen (Jungs, ich verrate es hier mal nicht, macht das Mann-Frau-Spiel doch sonst sehr langweilig ;-)), wissen, dass auch Frauen sexistisch über Männerhintern herziehen dürfen weil Männer uns auch lieber auf die Ti**** starren als in die Augen, und dass der optimale, weil zeitsparende Anmachdialog bei der Männersuche folgendermaßen zum Erfolg führt:

Sie: Schöne Krawatte/Kette (ein Kompliment eben). Bist Du Single?
Er: Ja.
Sie: Bist Du schwul?
Er: Nein.
Sie: Hast Du einen Job?
Er: Ja.

Sollte auch nur einmal eine andere Antwort als die genannte kommen, wortlos umdrehen und gehen. Sofort! Sonst Küssen. Sofort! Und wenn das nichts taugt kann frau immer noch gehen.



edit: Ach ja, die Liste meiner "Most f******* VIPs" muß ergänzt werden! Elisa hat mich ja freundlich darauf aufmerksam gemacht, dass ich den Mann vergessen habe, dessen Bild über meinem Schreibtisch hängt: "Dr. House" Hugh Laurie und seit heute vor allem auch Gerald Butler, aber auch Jeffrey Dean Morgan. Mmmmh....lecker...

Samstag, 12. Januar 2008

Oswalt Kolle ist zurück...

Ein zunächst verregneter Samstagnachmittag. Da entsteht in den Köpfen von drei Mädels schon mal die Idee in die Kindervorstellung ins Kino zu gehen. "Warum Männer nicht zuhören und Frauen nicht einparken können" Ob wir da noch was lernen können? Jein. Zunächst lernten wir bereits vor dem Film, dass a) mehr Menschen als gedacht die Nachmittagsvorstellungen im Kino besuchen, dass b) 12jährige kleine Jungs mit literweise Cola und Eimern voller Popcorn (wieviel Taschengeld kriegen die eigentlich?) auch Mädchenfilme gucken- wie sich später rausstellte um 12jährige Mädchen zu beeindrucken und c) Gruftis samstagsnachmittags in "I Legend"gehen. Gott sei Dank, etwas anderes hätte uns sehr erschüttert. Im Film selbst war wenig Neues über das Miteinander von Männern und Frauen zu erfahren, außer vielleicht, dass wir alle Nacktaffen geblieben sind, Männer nie Taschentücher haben, wenn Frau welche braucht und der Mund einer Frau ein "genitales Echo" sein soll. Also die Sache mit der Nase eines Mannes kannten wir ja, aber das...neee. ;-) Fazit war lediglich, Jungs können gar nix dafür. Wirklich ein Brüller war der Film nicht, aber wir hatten dennoch unseren Spaß, das schlechte Wetter hatte sich anschließend auch verzogen und wir konnten noch den ein oder anderen Cocktail am Friesenplatz schlürfen. Auch dort konnten wir noch ein bisschen Balzverhalten beobachten und offen blieben letztlich nur 2 Fragen: Was hat Datteln mit Dänemark zu tun und auf welches Klo gehen Transen- Weibchen oder Männchen? Gefragt haben wir nicht.

edit: Auch wenn der Sprecher wie Oswalt Kolle klang, er war´s nicht. War Leander Haußmann selbst, und dessen Film war ähnlich spannend. Wer das Original kennt lernt also nix mehr...

Mittwoch, 18. Juli 2007

"Du hast dich selbst angeschossen." "Ich dachte, das wäre eine gute Idee."

Was ist das? Es hat stahlblaue Augen, einen ordentlichen Brustkorb, die coolsten Sprüche des Actionfilms und alles was er anguckt fliegt lautstark in die Luft? Nein, falsch! Allein der Brustkorb sollte jedem gesagt haben, dass es sich NICHT um unseren Freund Harry Potter handelt, der grade im Cinedom in scheinbar unzähligen Kinosälen sein Unwesen treibt.

Jawollja, John Mc Clane ist zurück- kernige Sprüche, leckere Figur, und scheinbar unsterblich. Er ist einfach soo lässig- wer sonst (außer James „gerührt und nicht geschüttelt“ Bond) würde einen Kerl (natürlich böse und natürlich bewaffnet bis an die Zähne) aus einem Hubschrauber vom Himmel holen, indem er gegen einen Hydranten fährt und der austretende Wasserstrahl den Schützen aus der Heli-Tür spült und wer, ja wer, nimmt es quasi zu Fuß mit einer F35 auf- und gewinnt natürlich?!? Nur zur Erinnerung der Vergesslichen, eine F35 ist ein KAMPFFLUGZEUG!!!
Dabei blutet er aus zahllosen Wunden, aber das macht gar nichts. Er fällt von einer einstürzenden Brücke, steht auf und klopft sich lässig das getrocknete Blut vom Hemd. Mädels, die die Teile 1-3 nicht kannten (Joschi und Dana) reagierten sehr unterschiedlich: von Schminkanfällen im Kinodunkel bis hin zu qualifizierten Äußerungen wie "Is schon lustig, mal was anderes halt!" bis zu stummem, fassungslosem Staunen mit wahllosem Popcorngenuß.

Und was sagt uns dieser Film? Held sein ist scheiße ("Glaub mir, Junge, ein Held zu sein bringt nichts!") und auch andere sind immer zur falschen Zeit am falschen Ort.
"N' Verkehrsstau... n' paar explodierende Autos. Ein Helikopter, der auf mich feuert. Und DAS soll mich aufhalten?" - "Alles ok bei dir?" "Ja,aber ich hab mir mein Knie aufgeschürft und mein Asthma macht mir zu schaffen!" - "Du hast gerade mit deinem Auto nen Hubschrauber gekillt!!" "Ach, sag bloß." - "Auf deinem Grabstein sollte stehen: Immer zur falschen Zeit am falschen Ort!" - "Wollten sie was sagen?" "Yippeahee, Schweinebacke!" -
und last but not least: "Du hast dich selbst angeschossen." "Ich dachte das wäre eine gute Idee."- sowas kann wohl wirklich nur ein Mann sagen! Und was für einer!

Und in ein paar Tagen kommen die Simpsons endlich ins Kino- dann heißt es wieder mit Homers Worten: "Auf den Alkohol - die Ursache und die Lösung aller Probleme!" oder kurz DOH! - und der ein oder andere fühlt sich den Gelben doch sehr verbunden und hat schon mal geübt
:-)

Mittwoch, 23. Mai 2007

Wie verzweifelt muss man sein?


18 Singles. 9 Männer und 9 Frauen versuchen sich beim Speed-Dating. Der Inhalt des Filmes in einem Satz. Wir waren 5 Mädels (4 Singles) und trafen auf eine Vierer-WG von Jungs (bestimmt alle Singles), die sich mittags grade den Stoff für die Bezüge der Küchenstühle ausgesucht hatten- gesponsert von Mama. Sie hatten ähnliche Probleme sich auf die Sitzplätze zu einigen wie wir und so waren wir uns doch beinahe sofort sympathisch, vor allem weil das Kino zu diesem Zeitpunkt noch völlig leer war. Mein Hinweis, wir könnten ja notfalls auch alle 5 Minuten die Plätze wechseln fanden sie auch ganz gut, letztlich waren wir aber doch alle zu bequem. Unter Mädels lästert es sich aber auch einfach besser. Und wenn ich ehrlich bin hatte ich auch Sorge, über Stoffmuster diskutieren zu müssen.

Machen wir´s kurz: ein netter Film! Manchmal lustig, manchmal leise, fast dokumentarisch gedreht, flott geschnitten (für die, die´ s interessiert) und herrlich unverbrauchte Gesichter. Wir Mädels haben viel gelacht, manchmal auch ein bisschen wohl aus Betroffenheit, weil doch so viele Wahrheiten transportiert wurden und jede sich oder einen Ex in dem ein oder andern Charakter wiedergefunden hat. Und im Zweifelsfall kannte man einfach mal jemanden, der jemand kannte, dem das genauso passiert ist oder der genauso ist, oder?

Jemanden, der ist wie Thorsten: „Ich hab’ viel gearbeitet. Hatte vergessen, dass es noch mehr gibt. Ich hatte keinen Mangel! Ganz bestimmt nicht. Also mir ist nichts abgegangen. Ich arbeite gerne. Mit hat gar nichts gefehlt. Also mir hat so gar nichts mehr gefehlt. Nicht mal Sex. Da bin ich erschrocken, als ich das gemerkt habe."
oder Katharina: „Mich gibt’s nicht anders. Ich bin der Abenteuerurlaub, nicht die Pauschalreise. Mich gibt’s nicht unanstrengend. Mich nicht. Vielleicht eine von den Ikea-Tanten da.Mich nicht.“
oder Jörg: „Man kann wirklich vieles mit mir machen, nur ernst nehmen darf man mich doch auf keinen Fall.“
oder Frank: „Ich bin kein so’n Aufreißer-Typ. Ich bin kein Jäger, eher so’n Sammler, also, prähistorisch gesehen, weißt du. Ich warte eher, bis mal jemand anklopft.“
und hören wollen wir Mädels Sätze wie: „Ich glaube, dass es wichtig ist, die einzige, wahre Liebe zu suchen. Das sind wir der Romantik schuldig.“ (Falk) und „Ich werd’ eifersüchtig sein, wir werden auf dem Land leben oder in der Stadt. Wir werden uns streiten. Wir werden uns hassen und dann wieder lieben. Und vielleicht werden wir uns anöden irgendwann. Ich werde vor dir sterben oder du vor mir. Wir werden all das machen, was man eben so macht, wenn man zusammen ist.“ (unser Favourite Jens)


Aber was haben wir gelernt?

Auf die Frage „Willst Du mal Kinder?“ wird keine Frau, die länger als ein Jahr Single ist anders antworten als mit einem entrüsteten NEIN, Zitat: „man lernt ja schnell“ - man muss heutzutage reden können um Sex zu haben- kotze Deinem Date nie am ersten Abend aufs Hemd- Stadtrundreisen mit Picknick in der Straßenbahn finden fast alle Mädels romantisch, zumindest sofern sie Singles sind (Liierte wollen lieber in den Park, gell, Eszter?)- Jungs wollen immer nur die Yogalehrerin (Vorsicht! Könnte in der WG zu Streitigkeiten führen!) - dass Controller überhaupt ein Date bekommen verwundert wirklich- die Psychos hatten nur bei mir eine Chance - jeder sollte "Lady Chatterley" im Regal haben, dann ist so manch einer von uns geholfen und Fazit: Niemals Speed-Dating im wahren Leben, es ist- so eine Kritik- eine fast bombensichere Methode Single zu bleiben und die Frage ob man aneinandergekuschelt schlafen kann ist existenziell!
Ach ja, Mädels! Kann mir mal eine erklären, warum der Streifen "Shoppen" hieß?

Donnerstag, 22. März 2007

PoP! goes my heart

Kino. Vier Mädels. Popcorn. Eine Schnulze. Mitten ins Herz. Hugh Grant mit vielen Falten und unglaublichem Charme. Was kann es schöneres geben? ...

Zusammenfassung light: Eine Reise zurück in die 80er. Diskomucke. Abgehalfterter Popstar verliebt sich in verkappte Schriftstellerin. Man schreibt zusammen einen Hit und verliebt sich. Vorprogrammierte Missverständnisse. Trennung. Popstar bekennt sich öffentlich zu seiner Liebe. Singt sie schmachtend an. Sie weint vor Glück. Alles ist gut. Abspann.
HERRLICH! Popcorn-Kino-Mädchen-Schmachtfetzen!

Zum Abschluss noch eine Runde KiBa für alle im Herbrands, im Hintergrund dudelt die Musik der "80er & 90er Party", Geständnisse über Jugendschwärmereien und weitere Schnulzen-Heulfilm-Empfehlungen.


Simone, Dana, ich, Eszter und ihr Fahrrad.

Der Film lässt mich aber wieder über die kluge Frage aus der Coke Zero-Werbung grübeln.


Warum können Liebesfilme bei Frauen keine realistischen Erwartungen wecken?

Till sagt, das liege daran, dass ein Film durchschnittlich 2 Stunden dauert, Erwartungen aber bleiben. Ist bislang vielleicht eine der vernünftigsten Erklärungen. Ich würde leicht resigniert behaupten, es liege daran, dass kaum einer die Realität verfilmt. Die will nämlich keiner sehen, die haben wir alle jeden Tag. Sollte noch jemand Erklärungen parat haben – nur raus damit! Vielleicht hat jemand bei Coca Cola ja eine für mich?