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Samstag, 7. März 2009

[Woche der Musik - Volume 3]
The Sisters of Mercy

Überall im Netz nur erschütternd schlechte Kritiken - das konnte uns nicht abhalten. Sisters of Mercy im ausverkauften (!)E-Werk. Wie mag das gehen bei einer Band, die seit fast 20 Jahren kein Album veröffentlicht hat? Ich war gespannt. Und was soll ich sagen - es hat sich gelohnt, es war ein toller Abend. Okay, wenn ich was zu sagen hätte würde ich dem Mann hinterm Mischpult eine Umschulung empfehlen, die Stimme von Andrew Eldritch, die eigentlich so markant ist, war viiiel zu leise, der Rest laut genug. Zudem brauchte man manchmal eine Weile um den jeweiligen Song zu erkennen und doch waren meine Favourites alle dabei: Marian, First, Last and Always, This Corrosion (jaaa, ich weiß...), Dominion/Mother Russia und so weiter. Die Nebelmaschine lief auf Hochtouren, so was habe ich noch nie gesehen. Aber da Andrew Eldritch heutzutage so haarlos optisch ohnehin eher aus wie eine komische Version von Billy Corgan, dem Sänger der Smashing Pumpkins, war das nicht so schlimm. Das Publikum war nicht ganz so düster wie erwartet erhofft, auch die Gruftis von einst sind eben älter und gesetzter geworden. Und doch hatte ich kurz eine Erscheinung und dachte Marilyn Manson hinself wäre da. :-)Doch eines bleibt neben der mäßigen Akustik zu bemängeln: Liebes Publikum, habt ihr alle seit Wochen nichts zu trinken gehabt? Dieses permanente Gerenne um Getränke zu holen und sich damit anschließend durch die Massen zu schieben hat echt genervt. Wart ihr zum Trinken oder zum Musikhören da? Naja.

Das Highlight des Abends erwartete uns allerdings auf dem Weg zum Auto. Wir wurden nämlich Zeuge folgenden Dialoges:
A: Das war sooo geil! Und was für ein Nebel!
B: Ja, den Drummer konnte man nicht ein einziges Mal sehen.
A: und das kam auch zum Teil vom Laptop, das fand ich richtig scheiße.
B: Genau.

Allen Unwissenden sei zur Erklärung gesagt: The Sisters of Mercy hatten NOCH NIE einen Drummer, sie sind berühmt für ihre Drum-Maschine mit Namen Dr. Avanlanche. Aber wir haben das nicht aufgeklärt, es war einfach zu lustig. Waren wohl nicht alles eingefleischte Fans da :-)

So, und nun Augen zu (Video ist *aaargh*) und Ohren auf:

Mittwoch, 4. März 2009

[Woche der Musik - Volume 2]
Phillip Boa "Diamonds fall"

Das letzte Konzert von Phillip Boa and the Voodooclub im Kölner Gloria im Oktober 2007 ist ja leider schon ne Weile her, umso mehr freute ich mich seit Monaten auf heute Abend. Sehr ungerecht, dass ich seit heute schon wieder krank bin. Der Hals ist wund, es fröstelt, die Nase läuft auch schon wieder - kann das denn wahr sein? Mann, hab ich das satt. Aber verderben lassen wollte ich mir den Abend auf keinen Fall und Boa hat mich alles auch für 2 Stunden fast vergessen lassen. Es war anders als beim letzten Mal, aber kein bisschen weniger euphorisierend. Lag aber vor allem daran, dass ich mich diesmal nicht wie ein Teenie fühlte.
Ein gut gelaunter Boa betrat die Bühne und sprach von Anfang an mit uns - man könnte fast sagen er war richtig "redselig". Wieder einmal mischte er alt und neu so gekonnt, auch wenn dieses Mal mehr neue Songs geboten wurden, er hat quasi fast das komplette neue Album gespielt. Diamonds fall, Lord have mercy with the 1-eyed, The race is over gehören dabei schon zu meinen Favourites. Und liebe Pia, Deine Stimme ist wunderbar, Deine Ballad of Pia & Toett auch. Danke. Bei den Klassikern tobte der Saal wieder wie gehabt und wir mit. Gleich ob Container Love, Love on sale, Annie flies the lovebomber, Albert is a headbanger, And then she kissed her, I dedicate my soul to you und und und. Unsere "Lieblinge" umrahmten einen perfekten Abend, "Fine Art in silver" als Start und das obligate "Kill your ideals" am Ende. Danke, Boa, es blieb wieder (fast) kein Wunsch offen- wenn nächstes Mal "Rome in the rain" oder "Sleep a lifetime" wieder dabei ist ist es perfekter als perfekt. ...und erwähnte ich diesmal schon, dass ich den Mann unglaublich sexy finde? ;-)


edit: So, jetzt schnell gesund werden (das Schwitzen heute im Gloria hat bestimmt geholfen) und dann gehts Freitag zu Andrew Eldritch und den "Sisters of Mercy" - ich bin gespannt!

Dienstag, 24. Februar 2009

[Kostümfundus gesucht]

Nächste Woche geht´s ja nicht nur zu Phillip Boa zum Konzert ins Gloria, den Wochenabschluss bilden Sisters of Mercy. Ein bisschen hab ich mich dazu überreden lassen, aber nur ein ganz kleines bisschen. Und Überreden musste man mich auch nur, weil ich viel zu wenig Songs kenne. Aber was solls. Düster und schwarz, das passt schon. Nun lese ich grade im Kölner PRINZ folgendes:
"Seit 1993 haben sie keinen einzigen neuen Song veröffentlicht, aber das hindert die Sisters Of Mercy nicht daran, regelmäßig zu touren. Schließlich garantieren allein alte Hits wie "Temple Of Love" ausverkaufte Konzerte, besucht von Liebhabern blass geschminkter Gesichtsfarbe, Netzhemden und Aladinhosen."
Das mit "blass geschminkt" ist kein Problem, das krieg ich hin. Aber Netzhemd und Aladinhosen? Wo zum Teufel gibt´s denn sowas? Karneval ist dann doch rum..und ich weiß auch nicht so recht ob ich mir meine Begleitung und mich in diesem Outfit vorstellen möchte. Nein nein.

Sonntag, 22. Februar 2009

[parental advisory]

Ich weiß nicht, was mich geritten hat an einem normalen Samstagabend "La Boum 1&2" als Marathon auf DVD zu gucken. Kann bitte jemand demnächst einen Warnhinweis auf solch grauslige Schmachtfetzen Relikte aus meiner Jugend drucken? Es bekommt einem nicht.

Wie, Ihr erinnert Euch nicht? Dann hier die grausame Wahrheit:

Sagt nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt!

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Warten auf´s Christkind...



Liebe Freunde,
wünsche Euch allen ein grandioses Fest im Kreise derer, mit denen Ihr feiert!

Mittwoch, 12. November 2008

Ich liebe diesen Mann!



Alles Gute zum Geburtstag, Loriot! Mein Humor-Gott!

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Und es bleibt doch die KölnArena!

Wenn man mir rechtzeitig Bescheid sagt, bin ich auch spontan. In diesem Fall reichten 2 Stunden. Nicole hatte noch karten für das Gratiskonzert in der Köln ...äh..LanxessArena und Dana, Daria und ich eilten hin. Bläck Fööss, The Bosshoss und Nena, was für eine skurile Mischung, dazu noch moderiert von Atze Schröder. Nun gut. Und schließlich war ich noch in der größten Veranstaltungshalle dieser Republik! Das allein wäre schon Grund genug gewesen.
Znächst wurde der Vorstand von Lanxess und unser OB auf die Bühne gebeten- und wir fragten uns gleich an welchem chemischen Stoff dieser Vorstand wohl geschnüffelt hatte. Oder waren es wohlmeinende Berater? So oder so, betont witzig ist eben meist das Gegenteil. Wie Aufziehmännchen sprangen die Herren auf und ab und wollten uns erklären wie unglaublich toll es nun ist, dass diese Firma nun der KölnArena einen neuen Namen verpasst hat. Auch der OB versuchte den Schritt zu rechtfertigen- aber ich kann nur sagen: Thema verfehlt, Ihr Lieben! Es ist und bleibt für Kölner und sogar für Zugereiste ohne jegliche emotionale Bindung zu dieser Stadt die KölnArena, egal wieviel Geld Ihr da reinpumpt So. Punkt.
Nach einer recht kurzweiligen Einführung unseres Moderators kamen dann die Bläck Fööss auf die Bühne und schon vor dem ersten Ton waren die Kölschen außer Rand und Band. Lieder, die sogar mir eine Gänsehaut bescherten (und bei Du bes die Stadt und dem Dudelsackgedudel hörte auch Ostfriesland übers Handy mit) und so seltsame Gassenhauer (man mag es mir verzeihen, damit kann ich eben nichts anfangen) wie dem "Bickendorfer Büdchen". Bei letzteren sprangen die Damen vor uns auf wie die Erdmännchen auf Duracell und hüpften nur noch. Es ist schon seltsam in dieser Stadt, Frohsinn auf Kommando. Ich kann auch nach 14 Jahren am Rhein oft nur den kopf schütteln. Aber die Jungs auf der Bühne wussten was das Publikum erwartete - und haben alle zufrieden gemacht. Anschließend kam, nach einer kurzen Moderation von Atze, The Bosshoss auf die Bühne. Ich höre die Jungs eigentlich ganz gerne, aber die Akustik im Oberrang lässt in dieser Halle mehr als zu wünschen übrig. So kam leider nur das hohe Geschrammel bei uns an. Alles in allem aber eine gute Performance und wir waren uns einig: "Hoss, wir wollen ein Kind von Dir!" Mann, ist DER sexy. Puh. Pause mit Bratwurst und Senfflasche melken und dann sollte Nena folgen.

Liebe Gabriele Kerner aus H., Sie haben leider gar nichts kapiert. Die Menschen waren hier für ein kurzweiliges Gratiskonzert, es war kein Nena-Konzert mit eingefleischten Fans. Und deshalb hätten Sie gut daran getan, wenn man jedes zweite Lied gekannt oder zumindest erkannt hätte. Aber Sie haben nicht verstanden, dass wir eher Hagen als Hamburg wollten, keine Kunst sondern Mitgröhl-Kommerz!
Ihr Kozept einer demokratischen Schule mag ja irgendwo auf der welt okay sein, aber wenn man jemanden schon nach wenigen Minuten anmerkt, dass er so gar keinen Bock auf uns als Publikum hat und dann den Basisdemokratischen raushängen lässt ("Wollt Ihr machen, was Ihr wollt? Dann macht das! Jeder ist selbst für sich verantwortlich." ach nee! "Es liegt an Euch, was Ihr hier erlebt."), dann möchte man Ihnen zurufen "Mach Deinen Job und mach ihn gut". Es lag eben nicht an uns, wir waren willig, wollten Spaß und Rock ´n Roll, aber mit geseufzten Liedern ohne Wiedererkennungswert leerte sich die Halle eben schnell.

Ich muss dazu sagen, dass ich Nena in den 80ern nicht ausstehen konnte, dieser rotzige etwas unartikulierte Gesang war nicht meins und wenn ich an die Bravo-Poster mit den durchgeschwitzten Achselhaaren denke....Brrrr...Menschen meiner Generation wissen, was ich meine! Als dann 2003 das Album "Nena feat. Nena" rauskam, fand ich das gar nicht übel. Ehrlich. Ist in meinem Besitz. Aber bei dem Konzert kam davon sehr wenig rüber. Und die 90er waren eben einfach nicht die richtigen Jahre um einen Song nach dem anderen aus dieser Zeit über die Bühne zu seufzen. Das konnte auch die Tochter, die süß ist aber etwas authistisch über die Bühne hopste, nicht retten. Als Nena die Halle beinahe leer gesungen hatte (wir hielten durch, wohl auch aus Mitleid) und lediglich zum vermeintlichen Abschluss mit einem rockigen "99 Luftballons" noch mal Publikum aus dem Foyer reinlockte, dankte sie anschließend artig vor allem denen "die durchgehalten haben". Ja, das kann man so sagen, Frau Kerner. Nun denn, auch wenn niemand wirklich danach verlangte, es kamen noch zwei Zugaben- das lang ersehnte "Irgendwie irgendwo irgendwann" und "Liebe ist..", der "Verliebt in Berlin"-Titelsong. Die Frau kann rocken, das durften wir da noch erleben, schade nur, dass sie es so lange nicht getan hat. Am allerschönsten war aber ohnehin der glitzernde Flitterregen am Ende (das wollte ich doch schon immer mal!)! Ach ja, und 2008 ist sie wenigstens unter den Armen rasiert. Ehrlich, ich habs gesehen!

edit: die Stimmen der Besucher nach Ende der Veranstaltung waren uns wie aus dem Mund gesprungen: "Mann, war Nena schlecht!". Nicht verstehen konnten wir hingegen die Dame, die rief:"Und wo waren jetzt die Toten Hosen als Special Guest? Und dafür hab ich Nena ertragen!" Glaubt die wirklich, dass die Hosen aus der verbotenen Stadt hier nach Köln kommen um einen Chemiekonzern und dessen Kommerz zu feiern? Nöööööö.

Dennoch, wir danken Nicole herzlich dafür, dass sie an uns gedacht hat, denn Spaß hatten wir trotzdem!
Ach ja, der Autor des hier hinterlegten Berichtes war, glaub ich, in ner anderen Halle!

Sonntag, 19. Oktober 2008

Liebe ist...

...40 Jahre verheiratet zu sein, gute und schlechte Zeiten miteinander durchzustehen - gemeinsam alt zu werden. Und das der Tochter vorzuleben.Oder wie Alfred Polgar mal sagte:

Liebe ist...ein privates Weltereignis!


Ich gratuliere Euch von ganzem Herzen. Danke für alles.

Freitag, 5. September 2008

Alles Retro heute

Heute begann der Tag schon sehr retro irgendwie. Ich gucke mit noch kleinen Augen so im Bad herum und entdecke unter den wenigen Duftwässerchen eines, das ich schon eine ganze Weile sehr vernachlässigt habe. Normalerweise habe ich ohnehin nur zwei in regelmäßigem Gebrauch- mein everydays darling sozusagen und eines, das nach "frisch geduscht" riecht und das ich im Sommer besonders mag. Aber heute wandert der Blick zu der Flasche daneben und ich denke mir, es wäre mal wieder an der Zeit...und schnappe es mir. Kaum eingenebelt ;-) fühle ich mich wie mit H.G.Wells Zeitmaschine um Jahre zurückkatapultiert. In die Zeit, in der ich diesen Duft an einer lieben Kollegin erschnuppert habe und so begeistert war, dass ich mir den Duft auch geschenkt habe. Aber auch eine Zeit, die zu den schwersten bislang zählte- so aus dem Heute betrachtet. Was soll ich sagen- ich erinnere mich oft über Gerüche, Düfte an vergangene Begebenheiten und das finde ich immer sehr lustig, auch wenn ich oft die Assoziationen gar nicht erklären kann. Heute aber musste ich feststellen, dass mein einstiges Lieblingsparfüm wohl langsam ausziehen muss. Es ist zu sehr mit einer anderen Zeit, einem anderen Ich verknüpft, passt einfach nicht mehr. Obwohl es immer noch ein wunderschöner Duft ist sag ich mal: "Du bist jetzt mal weg".

Aber wenn jetzt die männlichen Leser an dieser Stelle schon die Augen verdrehen, retro ging es weiter und diesmal nicht nur für Mädchen. Heute morgen im Auto war mir mal so gar nicht nach 1Live (vielleicht auch weil es eben nicht die Woche vom Oli und dem Imhof ist) und ich hab im Handschuhfach nach einer beliebigen CD gekramt. "Mp3- 1". Na, toller aussagekräftiger Titel, denke ich. Aber umso amüsanter kann es ja werden. Wurde es auch.
Ich muss mir angewöhnen auf eigene Sampler wenigstens ein Jahr zu schreiben, so kann ich nur noch glauben, dass ich damals grade eine etwas, na nennen wir es "aggressivere" Phase hatte. Von Becks "Loser" über Nirvana, Bush, The Clash und Cooper Temple Clause war so ziemlich alles was schrammelt dabei. Dazwischen dann plötzlich und unvermittelt Fanta4 und ein Uralt-Klassiker der "Ärzte". Was war nur damals mit mir los, denke ich, freue mich aber über diese CD-Entdeckung. Erinnert mich das Wiederhören doch so an Zeiten, in denen man abends ab 18 Uhr vor dem Kassettenrekorder hockte und bei "NDR2- Der Club" fleissig mitgeschnitten hat. Die Sprachfetzen der Moderatoren, die doch immer wieder versehentlich mit auf dem Band landeten. Und das immer und immer wieder überspielen einzelner Lieder. Aber auf diesen Bändern stand wenigstens immer ein Jahr.
Plötzlich drang dann "Whatever happen to the 80s" aus den Lautsprechern an mein Ohr und ich musste grinsen. Wenn das nicht passend war zu genau diesem Morgen. Und so wurde ein beinahe vergessenes Lied für mich zum Song des Tages. Erinnert sich vielleicht sonst noch jemand?



This one goes out to all the people into pop
To the Frankies going to Hollywood
Please wake me up before you go-go
Cause there's something I wanna know
Did Mark King reach Level 43?
Did Boy George date Terence Trent D'Arby?
I heard the guys in Bros. are sisters
Like the girls in Mr. Mister
Whatever happened to the 80's?
Thank god, Rick Astley gave us up
When will the Scorpions break up?
Next time you think about going retro
This is what you ought to know
A Sam Fox comeback and a Crowded House
These are the things I can do without
Mr. Hutchence is no longer INXS
Cause revivals have no class
I wanna know
Whatever happened to the 80's?
I wanna know
Where did they go-go

Freitag, 1. August 2008

30 Jahre später...- und nun alle 2 Jahre

Mit einem komischen Gefühl im Bauch bin ich zu dem Klassentreffen meiner 1. Klasse gefahren, was einen da so erwartet? So oder so, es tut nicht weh.
Man kann viel lachen, sich die unterschiedlichsten Lebensläufe anhören, an die denken, die nicht mehr dabei sein können, alten (Kindergarten-) Lieben begegnen, feststellen, dass bei guter Hausmacherwurst der Wein zur Nebensache wird, sich beim nächtlichen Abstieg aus den Weinbergen auf die Brezel packen, Zuckerrüben für die Hasen der Kinder klauen, sich wiedererkennen oder auch nicht, feststellen, dass man mit Mitte dreißig ohne Ehepartner und Kinder zwar nicht allein ist aber offensichtlich doch für etwas seltsam gehalten wird, beim Fotosgucken über modische Jugendsünden lachen und lernen, dass tatsächlich nur ein Porsche Boxter als Frauenauto taugt- wegen der zwei Kofferräume. Nachts mit der besten Freundin aus Kindertagen Prosecco im Bett verschütten und alten Geschichten nachhängen. Und wenn eben diese Freundin mich vor der Wanderung auf einen höchst emotionalen und von wehmütigen Gefühlen begleiteten Gang durch die alte Heimat begleitet, ist das nicht nur trotz aller Veränderung ein gutes Gefühl, es ist wunderschön. Danke, Tina!






Wörtlich eher:
"Also, dieser Abgang..."
"Erster Schuß, ein Treffer!"
Sven: "Als der Krankenwagen kam, hab ich mich geweickert einzusteigen."
Ingo: "Was kann ich denn dafür, ich war doch gar nicht dabei!"

Und wer immer noch wissen will, was ein Kosakenkaffee ist schaue doch mal hier.

Mittwoch, 18. Juni 2008

EM 2008 1972!

Und nur um daran zu erinnern: Als ich vor süßen 36 Jahren meine Mutter mit Wehen quälte, wurden wir just in dem Moment Fußball-EUROPAMEISTER. 3:0 gegen die Sowjetunion.
So, Jogis Jungs, zeigt uns morgen mal, dass Ihr Euer Potential bislang nur gut versteckt habt um die Gegner in Sicherheit zu wiegen.

Sonntag, 15. Juni 2008

Tempus fugit

Kinder, wie die Zeit vergeht! Um das zu merken muss man manchmal einen Schubs von außen bekommen, und das ist keineswegs ein anstehender Geburtstag (öörgh!), meiner heute war musikalischer Art. "Die Türen" mit ihrem Song "Indie Stadt" (nein, das ist kein Schreibfehler!)
Und ich fühle mich zurückversetzt in die Zeit der Pubertät, Eltern nervend, alles Scheiße findend, aufbegehren wollen aber nicht tun, ländlich sittlich eben.
Wer von uns hat damals nicht, jeden verfluchten Nachmittag nach der Schule im "Hübner" sitzend darüber sinniert, dass erstmal alles besser wird, wenn wir nur nicht mehr in der Provinz hocken. Dass uns dann die große weite Welt offen steht. Und nun, beinahe 20 Jahre später? Wissen wir alle, dass anderswo auch nur mit Wasser gekocht wird, einem die Stadt ganz schön auf die Nerven gehen kann, man auch jetzt nicht öfter ins Theater geht nur weil man es eben vor der Tür hat und vor allem, dass sogar eine Stadt wie Köln eben auch nur ein Dorf ist. Nicht räumlich, aber mental. Jedes Veedel (für Auswärtige, das heißt "Viertel") für sich. Und die ganze Stadt. Nur ist manchmal ein Dorf eben doch manchmal auch ein bisschen besser. Und genau das haben die "Türen" erkannt und wie schrieb die taz so schön: "Eine auf Power-Chords gebaute Hymne über die Sehnsucht nach der großen Stadt, die nur eine bereits in Berlin lebende Gruppe derart überzeugend singen kann, weil die Türen wissen: hier ist auch alles scheiße. Der Eskapismus - nie wieder hier sein, immer nur da sein - er funktioniert nicht. Du bleibst da unten, die Arbeit will deinen Tag diktieren und wenn du ein besseres Leben willst, dann bleibt dir nur das Tanzen.[...]" (mehr lesen hier) Also früher oder später zieh ich wieder aufs Land. Wenns da genauso ist nur ruhiger, dann her damit! Ostfriesland kann es nicht sein (leider), aber vor den Toren Kölns ist es ja auch ganz schön. Glaub ich.

(ach ja, zum Reinhören hier entlang .....)

Samstag, 5. April 2008

Auch dieser Fall endlich gelöst



Endlich, endlich, endlich! Ich kann wieder "???" kaufen gehen. Der komischen Lösung während des Rechtsstreites namens „DiE DR3i“ hab ich mich ja erfolgreich verweigert. Jupiter Jones, so ein hanebüchener Blödsinn! Nein, nein! Und meine Geduld wurde belohnt, die Hörspielwelt ist nach drei langen Jahren endlich wieder in Ordnung.

Und das wirklich schöne ist ja, dass wir "alten" Fans uns darüber freuen wie die Kinder.

edit: Frau Pia freut sich beispielsweise auch! Die XING-Gruppe der Fans von Justus, Peter und Bob tuts. Noch jemand?

Sonntag, 30. März 2008

Back to the roots - Worpswede


Worpswede- mein Vater hat einen Teil seiner Kindheit dort verbracht und ich demnach auch, immer dann, wenn wir auf seinen Spuren wandelten oder Familie dort besuchten. Schön fand ich es dort immer, das Teufelsmoor mit seinem rauhen Charme, die zahllosen Birken überall, der Barkenhoff, das "Café Verrückt", der von mir schon als Kind geliebte Bonze des Humors und vor allem natürlich bei jedem Schritt Heinrich Vogeler- übrigens bis heute der einzige aus unserer Familie, der wirklich etwas mit einem Pinsel anzufangen wusste.


Nun war es nach Jahren mal wieder soweit- mein Patenonkel (der beste, den man sich wünschen kann im Übrigen, aber das nur am Rande)wurde 65 und seine Familie hatte anläßlich dieses Ereignisses zu einem Wochenende in Worpswede geladen. Ein wunderbar warmes Gefühl bei den Stegleuten (wie mein Vater immer sagt) zum engsten Familienkreis gezählt zu werden. Ganz gemäß Tucholsky: "Freundschaft, das ist wie Heimat." Ist auch und grade in diesem besonderen Falle so.
Ich habe mich also sehr gefreut- nicht nur weil ich viel zu lange nicht in Worpswede war, sondern vor allem weil ich Matzi und seine Familie so lange nicht gesehen hatte. Shirin hatte ein wirklich traumhaftes Hotel mit einem erstklassigen Ambiente, Service und Essen für uns herausgesucht, nach vielen schier endlos trüben Tagen war uns sogar Petrus wohlgesonnen und belohnte uns mit strahlendem Sonnenschein bei typischem Worpsweder Wolkenhimmel. Was soll ich sagen: alles, wirklich alles war perfekt, einfach wunderschön! Das Dorf, die Kunst und vor allem die Menschen, mit denen wir das diesesmal genießen durften. Obwohl schon viele Führungen dort mitgemacht, schaffte Frau Müller es, selbst uns alte Künstlerkolonie-Hasen mit netten Anekdoten und mancher Erklärung zu überraschen, zu überzeugen. Wie wohltuend wenn man nicht vor jedem der schier zahllosen Kunstwerke stehen bleibt, sondern die richtige Auswahl trifft, wie angenehm, wenn man nicht insistierend immer und immer wieder gefragt wird "Dieses BLAU!!! Was will uns der Künstler mit diesem BLAU sagen?!" Nur nebenbei: Damals wäre ich beinahe aus der Haut gefahren und hätte am liebsten gerufen: "NICHTS! Er hat es genau so gesehen!" Aber meine gute Erziehung verbot mir damals, dem Herren schlichtweg an den Hals zu springen. Vergessen habe ich ihn allerdings nie- und das bedeutet nun mal nicht immer etwas Positives.
Frau Müller hat das am Samstag alles wettgemacht und so wird uns dieser Rundgang durch die kleine bezaubernde Zions-Kirche, zum Grab von Paula Modersohn-Becker, über den Barkenhoff und durch die große Kunstschau immer an einen großartigen Samstag erinnern. Danke, Frau Müller!



Abends haben wir bei einem wirklich phantastischen Essen, dank einer sympathisch-kompetenten Bedienung ("Genießen Sie es!") einem oder mehreren guten Tröpfchen und viel Lachen in den besonderen Geburtstag reingefeiert - und die Älteren unter uns haben uns gezeigt, dass man auch bei einer Uhrumstellung nachts nicht vor 1 Uhr in die Federn muss.

Samstag, 22. März 2008

Nebel....wunderbar!!

Der Weg ins heimische Ostfriesland war mal wieder mehr als "usselig". Regen, Hagel, Schnee und Nebel. Zuhause wurde es dann gleich gemütlich und man amüsierte sich bei einem wunderbaren Film, den ich schon ewig nicht mehr gesehen hatte- "Rosen für den Staatsanwalt" mit Martin Held und Walter Giller.
Ich sage nur: "Wir wollen den Abend in Frieden schließen."

Ich liebe diese Szene, der weiße Nebel...wunderbar!!! Wie passend. Könnte von Loriot sein.

Mittwoch, 19. März 2008

*schwelg.in.Erinnerung*

Das war nur einer der Gänsehautmomente beim Konzert am Sonntag- 12000 Leute singen begeistert mit. Hach, war DAS schööön...

Sonntag, 9. März 2008

Finde-Sonntag

Um die von Dieter Nuhr beschriebene Phase 1 möglichst kurz zu halten bin ich heute gaaanz mutig in meinen Messie-Keller gegangen und hab mich dem Problem gestellt. Und es hat sich gelohnt, wenn ich auch nicht halb so viel geschafft habe wie erhofft. Ein paar Kisten habe ich durchwühlt, sortiert nach Müll, Aufheben und vor allem Ebay. Das sind zumindest schon 2,5 große Kisten voll. (Gut, dass es da eine liebe Frau im hohen Norden gibt, die sich so freundlich bereit erklärt hat, mir das mal zu zeigen!)
Die ein oder andere Überraschung ("Ach, da ist das! Hab ich schon vermisst!" oder "Uups, ganz vergessen, nee, kann weg!")habe ich beim Wühlen erlebt, hatte ich doch bei meinem letzten Auszug aus der Wohnung, die ich mir mit meinem Ex geteilt habe, alles ungefiltert in Kisten gestopft und einige davon im letzten Jahr nicht angefasst- auch weil ich gar keinen Platz im Keller hatte, um ihn wirklich zu betreten. ;-)Besonders schön war, eine alte Spardose wiederzufinden, in der ich offensichtlich mal angefangen hatte Geld für einen kleinen Urlaub zurückzulegen. Ich liebe es, Geld wiederzufinden, das man gar nicht vermisst hat. Und nun ist das eine kleine Geldspritze für meine Tage in Österreich im Mai. Yippieh!
Außerdem habe ich ein paar Andenken an meine drei Monate in Madrid anno 1999 wiedergefunden, u.a. die Adressliste meiner Mitschüler von "Madrid Plus". Ist doch klar, dass man da mal googlet und xingt, was aus den Mitstreitern geworden ist. Ich habe nicht alle gefunden, aber bei einer ist mir der Mund offen stehen geblieben. Ich habe sie inzwischen unbewusst oft wiedergesehen, die Stimme kam mir auch sehr bekannt vor, aber ich kannte Jenny nun mal mit langen roten Haaren und nun trägt sie den blonden Haarschopf kurz. "Oft unbewusst wiedergesehen" ist nicht verständlich? *grins* Ganz einfach, im Fernsehen, in der "Verbotenen Liebe". Ich schmeiß mich weg. Immerhin wüsste ich nun, wo ich die so lange versprochenen Fotos von meinem schnuckeligen Spanischlehrer Jorge herkriege. Meine sind ja damals einem Diebstahl zum Opfer gefallen und Jenny meinte sofort: "Kein Problem, kriegste von mir!" Ich fand damals nämlich, dass er ein echter "principe azul" ist....was ich wohl heute denken würde???

Sonntag, 17. Februar 2008

Vergangenheitsbewältigung? Black is beautiful.

Ich weiß ja nicht, was zur Zeit los ist. Modemäßig wurden wir ja immer wieder mit halbwegs gelungenen oder noch weniger gelungenen Revivals belästigt, die 70er fand ich nicht so schlimm, weil ich das Original damals als Kind noch nicht so wahrgenommen habe. Die 80er blieben meiner Meinung nach in den Anfängen stecken, es wurde nicht so schlimm wie früher als von der Lederkrawatte, neonfarbenen Schnürsenkeln, Spitzenstrümpfen mit Crinkle-Jeans wirklich alles erlaubt war. Ok, das ein oder andere Arafat-Tuch war wieder da, auch der Hang sich mit Buttons zu bepflastern- aber ich bitte Euch, das ist doch ok. Ebenso wie die meiner bescheidenen Meinung nach wieder zunehmende Menge (ich nehm mal den Begriff der 80er, heute heißen die bestimmt anders) der „Gruftis“. Aber die mochte ich ja immer gerne, auch wenn meine Eltern mir sicher heute noch dankbar sind, dass ich von ihnen viel zu konventionell geprägt wurde um den Mut zu haben Stapelmoor mit einem derartigen Anblick zu erfreuen. (Es hätte das Nest aber ganz weit nach vorne gebracht, ganz sicher!) Heute bin ich hingegen froh, dass uns en Revival dieser hautengen gestreiften Hosen in allen komischen Farben ein zweites Mal erspart blieben. Oder ist mir das alles nur nicht so aufgefallen, weil sich das hier in Köln in der Masse verläuft? Auch gut. Bin ich nicht böse drum.
Was aber nicht ganz unbemerkt und vor allem unbeachtet an mir vorbeigeht ist, dass die Musik meiner Jugend offensichtlich irgendwie nicht totzukriegen ist. Im Oktober durfte ich ja Phillip Boa & the Voodooclub noch mal erleben und es war genauso großartig wie damals. Danke nochmal an dieser Stelle für die Karten, war das schönste Geburtstagsgeschenk! :-)
Nun wies mich in der letzten Woche die Bild im Onlineangebot des zweifelhaften Blattes unter der Rubrik „Lifestyle“ (sic!) darauf hin, dass Black ja beautiful ist und „The Cure“ das ja immer bewiesen hätten. Haaallloooo? Gehts noch? Ok, schwarz mag ich sehr, wer mich kennt weiß das, die Band auch, aber was hat das eine mit dem anderen zu tun?! Und wer der Klientel Bildzeitungsleser kennt „The Cure“? Und der Hinweis „Stylen Sie sich wie „The Cure“ überlese ich mal geflissentlich. Naja, egal. So hab wenigstens sogar ich von der Deutschlandtour gehört und wie es aussieht und wenn nichts dazwischenkommt darf ich am 16.3. diese Veteranen live erleben. Klar werde ich schwarz tragen (wie fast immer), aber das wars auch schon. Keine toupierten Haare und auch die Farbe werde ich dafür nicht wechseln. Nein, niemals nicht. Und meine Eltern müssen heute auch nicht mehr befürchten, dass ich mit einem Robert Smith-Double mit schwarzen Kajal und verschmiertem Lippenstift der Farbe Jane's Cosmetics Red #3(die war es zumindest mal) nach hause komme. Dank Tottinho und seinem anstehenden Konzertbesuch weiß ich nun auch, dass Paradise Lost noch touren (wenn auch als Support von HIM, unglaublich!), ein Blick in die Veranstaltungen der nahegelegenen Live Music Hall ließ mich aber fassungslos zurück. Da sind sie wieder: „The Mission“, „The Cult“ und sogar „Dinosaur Jr.“ (und die könnte ich mir ja glatt noch mal ansehen). Sie sind also zurück, die 80er und frühen 90er. Ich fühle mich wieder wie ein Teenie und nicht so alt und spießig wie in Momenten, in denen ich meine abgrundtiefe Abneigung gegen R´n B und wie das ganze Zeug heute so heißt auslebe. Da brauch ich keine Anti-Falten-Pflege, ich merke erst am nächsten Tag, dass ich doch müder bin als früher nach einer durchrockten Nacht. Aber das ist ja nun ein anderes Thema.

edit: Und wer mal einen guten, gehaltvollen Bericht über "The Cure" 2008 lesen mag, schaue bei der "Zeit" rein. Dem habe ich nämlich vorerst nichts hinzuzufügen.

edit 2: Und es geht weiter. Es touren Breeders ("Safari" oder "Cannonball"), Kula Shaker (gut, nicht ganz so meins), Anne Clark, über die ein guter Freund mal sagte "Naja, jeder braucht eine Selbstmord-CD." Erinnert sich hier vielleicht noch einer an die alle? Oder seid Ihr alle zu jung? ;-)

Sonntag, 10. Februar 2008

Schon sooo lange...- JAHRESTAG!

Mein kleines Zuhause im Web 2.0 hat Geburtstag! 1 Jahr gibts den Kleinen jetzt schon. Wow, wo ist die Zeit geblieben! Gerast ist sie. Viel ist passiert. Manches hat sich noch nicht geändert, aber zumindest war das letzte Jahr eines der wenigen ohne nennenswerte Tiefschläge, so ganz anders als die Jahre davor. Immer ging es ein bisschen bergauf, immer öfter schien die Sonne. Und ich kann das jetzt immer nachlesen....schön das.
Tja, Happy Birthday, Du komisches Ding! Schön, dass ich mich an Dich rangetraut habe, schön, dass Simone mich dazu inspiriert hat. Und schön, dass meine Eltern inzwischen auch gerne hier unterwegs sind, war doch anfangs die Frage: " Was ist das?" "So eine Art Online-Tagebuch! Und dann können Familie und Freunde immer lesen, was ich so treibe. " Wenn Du Deine Freunde auf dem Laufenden halten willst, warum schreibst Du ihnen nicht eine Email?" Weil es eben kein Blog ist! Darum. Und zum Geburtstag passt dann ein Zitat ganz besonders gut: "Geburtstag ist das Echo der Zeit!" (Evelyn Arthur St. John Waugh)
Und was für ein Echo....

Montag, 28. Januar 2008

Die Hand auf der Schulter

Ich habe hier schon oft erwähnt, dass ich in letzter Zeit sehr viel in den Webtagebüchern von anderen Bloggern lese- und man lernt sie kennen. Jeder gibt ein Stückchen von sich preis, nicht alles natürlich, aber etwas ist immer dabei. Und man nimmt Anteil am Leben völlig Fremder, leidet mit. Ob Verliebtsein, Liebeskummer, Stress im Job oder wie im Fall von Mia jetzt der Tod ihres geliebten Opas. Und es erinnert. Erinnert mich ganz doll an meinen Opa und die Gefühle und die Trauer, die ich bei seinem Tod empfunden habe. Auch nach Jahren sind diese Erinnerungen in manchen Momenten wie jetzt ganz frisch, als sei alles gestern gewesen und nicht beinahe auf den Tag genau (!) vor 12 Jahren. Aber die meiste Zeit ist da statt Traurigkeit ein Lächeln. Ein Lächeln, hervorgerufen durch die ganzen schönen Erinnerungen, die ich an meinen "Großen Opa" habe. Der Wettlauf um die Schokolade im Adventskalender, das Besch... beim "Mensch ärgere Dich nicht" und unendlich viel mehr!
Nun passierte es vor kurzem, dass jemand im Büro von dem ich das nie erwartet hätte mich mit den herzlichen Worten begrüßte "Na, mien Deern, wo geiht di dat?" Im gleichen norddeutschen Tonfall wie mein Opa das früher immer zu mir gesagt hat. Ich hatte das Gefühl eine warme Hand auf der Schulter zu spüren- mein Opa war da, ganz sicher.