Posts mit dem Label Freunde werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Freunde werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 1. Januar 2010

[Last Post - in mehr als einem Sinne]

So, Ihr Lieben, das war 2009. Das war ein ganzes Jahrzehnt (wie ich heute erinnert wurde).
Es ist ruhig geworden hier in letzter Zeit - aus vielerlei Gründen. Und allein das reicht, um dieses Stück Web zu überdenken. Aber dazu später mehr.

Bereits im letzten Jahr wollte ich die Anregung von Frau Schmitz und einem alten Freund in die Tat umsetzen und Jahresendbriefe an mir wichtige Menschen schreiben. In diesem Jahr wollte ich es wieder tun, weil ich noch viel mehr Grund dazu gehabt hätte, Freunden zu danken und vieles zu erklären. Es wurde wieder nichts daraus. In meinem Kopf sind sie alle geschrieben, allein in einem Briefkasten landeten sie nie. Keiner davon.
Nun haben die Schmitz und Frau Zimthuhn mit ihren Blogeinträgen auch mich animiert, mich noch mal an meine Leserschaft zu wenden und ein Resumee zu ziehen und den wohl persönlichsten Post zu verfassen, den es hier zumindest im letzten Jahr gab. 2009. Hm. Nicht mein Jahr, zumindest keines meiner besten. Nicht mein Jahrzehnt um genau zu sein. Zuviel Abschiede, zu viele Tiefschläge als das die Highlights (und derer waren auch nicht wenig) das unter dem Strich hätten rausreißen können. Ich will aber nicht undankbar sein, alles, wirklich alles hatte sein Gutes. Ich habe viel gelernt. Über mich, über andere, über Liebe, über Freundschaft - und ein bisschen auch über das große Ganze.
Aber es reicht hier das letzte Jahr Revue passieren zu lassen.
Es begann schon mit einer gesundheitlichen Krise, die mir vor Augen führte, dass ich doch so einiges in meinem Leben ändern sollte. Kurze Zeit hat das auch funktioniert, doch dann kam irgendwann der Punkt, an dem der Alltag das nicht mehr zuließ. Und genau da kommen wir zu dem Problem 2009. Über dem Alltag (vor allem im Job) habe ich mich zeitweise selbst vergessen, beinahe bis zum Zusammenbruch am Ende des Jahres. Die Notbremse, die ich dann ziehen musste, hat mir zwar keine Erholung gebracht, aber doch einige Erkenntnisse. SO kann es nicht weitergehen, kein Job der Welt darf so wichtig sein, dass man dafür die Menschen, die man liebt und die einem uneingeschränkt wohlgesonnen sind, dafür vernachlässigt. Punkt. Aber grade in diesem Jahr durfte ich merken, wie wichtig es ist, eine tolle Familie und tolle Freunde zu haben, die auch dann nicht aufgegeben haben, wenn ich mich streckenweise komplett zurückgezogen habe, mich nicht regelmäßig gemeldet habe. Freunde, die das akzeptiert haben, dass ich die Zeit für mich brauchte und die das ausgehalten haben. Dafür kann ich nicht genug Danke sagen. Stellvertretend für viele seien da genannt: "Frau Zimthuhn", die unaufhörlich immer mal wieder sonntags angerufen hat um zu hören ob es unter dieser Nummer noch einen Anschluss gibt. Siw im fernen Hannover, die immer Kontakt hält, auch wenn ich 2009 keine gute Freundin war. "Schnee Flocki", die mich einfach immer zum Lachen bringt, eine gute Ratgeberin, Backhilfe und Einkaufsberaterin ist. Die "Rotbäckchenmaus", mit der ich meine schier unbändige Liebe zum Meer teile und die sich sogar auf meine Lieblingsinsel im Trüben eingelassen hat. "Dings", mit der ich nicht nur eines der Konzerthighlights in diesem Jahr erlebt habe und die sich auch schon seit über 3 Jahren immer mal wieder mein Gejammer anhören muss. Kati, bei der man immer sein kann, wie man sich fühlt. Die "Irre", die selbst kein einfaches Jahr hinter sich hat, mir aber nun schon seit 10 Jahren die Treue hält. Susi, die vieles versteht, was andere einfach nicht verstehen können ...und...und...und...

Ich weiß, dass sie alle für mich da sind, wenn ich sie brauche. Keine neue Erkenntnis, aber immer wieder schön und ein Highlight des Jahres. Und das Beste daran: Ich weiß, dass es so weiter geht und darauf freue ich mich jetzt schon. Weitere Highlights gab es natürlich auch: ich habe mich neuen Herausforderungen gestellt und die meisten gestemmt, ich habe meinen ultimativen Rückzugsort am Meer gefunden, ich habe wunderbare Konzerte erlebt, allen voran Massive Attack und Rammstein (wär hätte das Anfang 2009 gedacht? Ich nicht! Meine persönliche Entdeckung sozusagen)
Ich habe ein paar soo tolle Kollegen, ohne die ich dieses wilde Jahr nicht überstanden hätte. Und da gibt es noch jemanden, dem ich unglaublich viel verdanke, mein persönliches Korrektiv, mein Augen-Öffner für Schönes und Wichtiges im Leben. Euch allen danke ich von Herzen für Eure Ausdauer, Eure Toleranz, Euren Humor, Euer stetiges Kopf-Zurecht-Rücken. Bitte seid mir nicht böse, dass ich 2009 keine wirklich verlässliche Größe war - ich weiß es: 2010 wird viel besser und ihr könnt wieder auf mich zählen. Und ich freue mich darauf.

Der Rückblick auf mein 2009 und diesen Blog und die immer weiter rückläufige Anzahl von Postings haben mich allerdings schon längere Zeit nachdenklich gemacht. Und ein Entschluß ist gereift: hier ist erstmal Schluß. Ein Webtagebuch macht nur dann Sinn, wenn es regelmäßig gefüllt wird - und das konnte ich in diesem Jahr nicht leisten. Es macht auch nur dann Sinn, wenn zumindest ein Großteil meines Lebens auch hier stattfindet - und die privaten Dinge, die mein Leben ausmachen, gibt es hier ja nun so gut wie gar nicht. Ich freue mich wirklich über JEDEN Leser (und das sind ja inzwischen einige aus ganz Deutschland, ich habe das immer sehr genau verfolgt), der hier vorbeigeschaut hat - das war toll. Und doch ist es - frei nach Sartre - so: "Der Blick der Anderen, ist die Grenze meiner Möglichkeiten." So sehr der Blick gewünscht ist, so sehr beschränkt es die Inhalte, denn nicht alle hier kennen mich persönlich, nicht alle, die mich persönlich kennen, sollen alles wissen (wer will schon, dass die halbe Firma mitliest - und damit meine ich NICHT die oben gelobten Kollegen!) - diese Erkenntnis musste aber erst reifen.

Aber wer mich wirklich kennt, weiß, dass das nicht alles war. Vielleicht geht es hier doch eines Tages weiter, vielleicht woanders, vielleicht einfach nur unter anderen Vorzeichen. Oder eben nicht. Wir werden sehen, was 2010 so bringt. Und in Kontakt treten kann man mit mir ja immer noch.

Euch allen, die ihr mich direkt oder als treuer Schwarzleser hier begleitet habt, meiner Familie und meinen Freunden die ALLERBESTEN Wünsche für das neue Jahr, vor allem Gesundheit und die Liebe, die Ihr verdient.
May the best day of your past be the worst day of your future!!!!


Mein Soundtrack 2009:






...und vieles mehr.

Freitag, 23. Oktober 2009

[You´re my angel - Massive Attack im Palladium]

you are my angel - come from way above - to bring me love

Ehrlich gesagt, wusste ich nicht so recht, was ich erwarten sollte. Zumindest ein ruhigeres, vielleicht weniger mitreißendes Konzert als die letzten, die ich besucht habe. Massive Attack macht zumindest keine "Mitgröhl-Musik", das war klar. Aber ich wurde eines besseren belehrt.

Okay, kein kollektives Mitsingen. Aber es war wunderbar laut, rockig und ruhig, eine grandiose Lichtshow mit tiefer Aussage und ein förmlicher Zwang sich in der Musik völlig fallenzulassen. Das war der Auftakt MEINER ganz persönlichen Konzert-Tournee in den nächsten Monaten, ich bin gespannt was das noch toppen kann.
Ich hoffe nur, dass die nächsten Konzerte nicht wieder ein Treffen der "2-Meter+"-Menschen ist, ein bisschen mehr sehen wäre schon schön ;-)

Sonntag, 4. Oktober 2009

[Dana hat es geschafft! - Kölnmarathon 2009]

Ich glaube, wir haben alle heute morgen etwas geflucht, als unsere Wecker zwischen 6 und 7 Uhr klingelten - es ist doch Sonntag. Aber wenn unsere Dana ihren ersten Halbmarathon bestreiten will, war es keine Frage: raus aus den Federn! Das Wetter war einfach...usselig, wie der Kölner sagt. Kalt und naß. Aber Dominik hat mich erstmal mit nem Kaffee versorgt und auch Luzie und Elena waren noch pünktlich, um Dana das erste Mal heute zuzujubeln.

Dana strahlte uns schon da an, aber kein Vergleich zu Kilometer 19, vom Zielstrahlen ganz zu schweigen.

Süße, wir sind alle ganz mächtig stolz auf Dich!!!
Wir haben den Tag dann noch am Streckenrand in einem Straßencafé ausklingen lassen, denn der Kölnmarathon mit den zahlreichen kostümierten Läufern ist sicher immer wieder was ganz Besonderes!


edit: Platz 3078 der Gesamtwertung, Platz 476 in der Altersklassewertung! Und das in 2 Stunden, 21 Minuten.

Samstag, 29. August 2009

[Manchmal verliert man und manchmal gewinnen die anderen- CI-Cup 2009]

So, und weil ich immer noch nicht dazu gekommen bin, die Fotos zu bearbeiten und zu bloggen, hier schon mal ein kleiner Einblick von einem wie immer tollen Nachmittag. Danke, CI!

4. CI-Cup 2009 from Cologne Intelligence on Vimeo.

Mittwoch, 19. August 2009

[Von wegen "Sex and the City"]

Man könnte jetzt denken, wenn sich 5 Mädchen unter Ausschluss der Männlichkeit ...äh... Männerwelt treffen, ginge es zu wie bei "Sex and the City". Themen nur Männer und Sex. MITNICHTEN, liebe Leser!
Hier ging es um blanke (Fahrzeug-)Technik, Finanzplanung, Immobilienpreise, Controlling unterschiedlichster vorhandener oder nicht vorhandener Kernkompetenzen und die mögliche Bedeutung einer Unternehmensberatung für Global Player im Health-Sektor mit familiärem Gefüge. Dass dabei unendlich viel gelacht wurde, der angebotene Nussgeist tragischerweise mit Wachauer Marillenschnaps ersetzt werden musste und eine von uns buchstäblich vom Stuhl gefallen ist - das, liebe Leser, hat dem Ernst der Gespräche keinen Abbruch getan.

Im Übrigen danke ich Markus für sein Türen öffnendes Wesen ;-)) und hoffe, dass Christian inzwischen wieder aufgetaucht ist.

Bonmot des Abends:
"Na, es ist ja schon dunkel, da kann man auch keine lichten Momente mehr erwarten!"

Und hier ganz speziell für unsere Ober-Uschi:



Auto Knacken - MyVideo

Samstag, 15. August 2009

[Freshlyground meets Würzburger Hofbräu]


Bei meinem Eintreffen dachte ich noch "Na, super, Verena, hier sind nur extatisch zu südafrikanischen Klängen tanzende Nerds!" Aber schon nach ein paar Minuten musste ich so lachen, dass die ganze schlechte Laune, die mich seit Tagen begleitete, beinahe verschwunden war und ich mich ertappte, die seltsamen Bewegungen der Menschen (alles Regionalwissenschaftler?) zu imitieren. Und dann war da ja noch die Zugabe, die so schön war, dass sie uns die Tränen in die Augen trieb. Später sollte es noch ein Absacker sein und ich führte die Damen in den Weißen Holunder, eine meiner Lieblingskneipen, die ich doch so lange nicht mehr von innen gesehen hatte.
Also wurde der Cocktailplan schnell verworfen und bei Würzburger Hofbräu erfuhren wir, was anno 1962 so in der Praline stand. "Heiratsmarkt im Hohen Atlas", was gehört auf eine gute kalte Platte (Tomaten!!!), wie macht man Männchen aus hartgekochten Eiern und Sauerbruch ist der Erfinder der Hormocenta (?)... Anschließend musste noch ein Geschenkeautomat getestet werden und die drei Damen vom Grill stellten fest, dass sie doch dringend einen Haarschnitt bräuchten.

War auch eigentlich mein Plan für heute, aber irgendwie...sind Pläne dazu da, sie über Bord zu werfen. :-)Und nächste Woche ist auch noch ein Samstag!

Und jetzt für alle noch mal Freshly Ground. Holt die Taschentücher raus!

Samstag, 8. August 2009

["Ja, wo laufen sie denn?!" - Womensrun 2009]



Für uns seid Ihr die Sieger!!!

Donnerstag, 30. Juli 2009

[Mittelmeer. 18.07.2009
Palma oder wir wollten doch bleiben]




Texte folgen noch. So viel zu bloggen, so wenig Zeit.

[Mittelmeer. 17.07.2009
Zuckerbäckerarchitektur, eine Enttäuschung und die Lehre von der Pünktlichkeit]




[Mittelmeer. 16.07.2009.
Weder Marseille noch die Navettes konnten überzeugen]


[Mittelmeer. 15.07.2009 2. Seetag]

Entspannt. Sonnen an Deck. Cap Corse. Stippvisite bei ner Kunstauktion. Leckerster Kaffee. Aber die Delfine haben wir wieder nicht gesehen.

[Mittelmeer. 14.07.2009
Rom bei 40 Grad & ein abgelehntes Angebot]

Wir hatten uns gegen meine Recherche entschieden und die Reise nach Rom dann doch lieber mit einem geführten Ausflug angetreten. Komfortabel, aber trotz der beiden enthaltenen Führungen durch Petersdom und Engelsburg reichlich überteuert. Wenigstens den Rest der Stadt wollten wir uns selbst erlaufen. Im Schweiße unseres Angesichts. Und des vieler anderer Touristen, schließlich waren es 40 Grad in der Ewigen Stadt. Aber wir waren tapfer. Gestärkt und gekühlt durch Bruschetta und Granita di Limone gings von der Piazza Navona zum Pantheon, dem wie ich finde schönsten Ort der Stadt. Auf dem Weg dahin (ca. 150m entfernt) fragten wir einen Polizisten, der aber - unterbrochen beim Flirt via Handy - allen Ernstes erklärte, er wisse nicht wo das Pantheon sei. Stronzo! Ich war wieder wie gefangen als wir es erreicht hatten, aber dennoch bleibt meine letzte Begegnung dort mit einem alten Herrn bei meinem letzten Rom-Besuch unvergesslich und unübertroffen. Er erklärte mir damals, selbst ganz ergriffen, dass er diesen Ort sehr oft aufsuche und bei Regen sähe es dort drin aus als wenn der Himmel silberne Tränen weine.
Von dort ging es dann - natürlich - zur Fontana di Trevi und wenn wir wirklich daran geglaubt hätten, dass Wünsche dort in Erfüllung gehen, hätten wir wohl unsere Geldbeutel hineingekippt statt nur 3 Münzen und Wünsche dort zu lassen. Nach einem hervorragenden Eis mit gefühlten 10000 Kalorien ging es weiter Richtung "Schreibmaschine", Forum Romanum und dem Colosseum. Inzwischen waren wir wirklich fertig von der Hitze und liefen wie alle anderen ungerührt durch den Strahl von Rasensprengern. Puh. Ich glaube das Wasser verdampfte sofort auf uns. Wir gönnten uns schließlich ein Taxi zurück zum Bahnhof nahe St. Peter und Sandra hatte schnell in fließendem Italienisch einen Preis mit dem Taxifahrer ausgehandelt. Er plauderte sie prompt während der ganzen Fahrt zu und bot ihr schlußendlich gar einen Preisnachlass an, es sei so nett gewesen. Sandra war aber so verdutzt, dass sie das Angebot nicht angenommen hat - und dabei hätte es ihn bestimmt glücklich gemacht ihr so einen Gefallen zu tun. Die Rückfahrt im gut klimatisierten Roma Express habe ich dann auch prompt komplett verschlafen, der Tag war zwar wundervoll gewesen, aber doch sehr anstrengend. Ich hätte der Fontana die Trevi vielleicht sagen sollen, dass ich mir zwar eine Rückkehr in die wundervolle Stadt wünsche, aber doch bitte nur bei niedrigeren Temperaturen. Mist, das hab ich vergessen...

Mittwoch, 29. Juli 2009

[Mittelmeer. 13.07.2009
Ein Geschenk, verlorene Blümchen und ein Schläfchen mitten auf der Verkehrsinsel]

Früh morgens erreichten wir Neapel. Es hieß früh frühstücken, denn bereits vor 9 Uhr ging es los in Richtung Pompeji. Dort hatten wir, während Cesare, unser Klischeeitaliener, der uns durch die Anlage führen sollte, die Karten besorgte, etwas Zeit uns bei den Souvenirständen umzusehen. Eine alte Italienerin, mit nur noch einer Handvoll Zähne im Mund und einem wunderbar faltigen Gesicht hatte es auf mich abgesehen. In radebrechendem Englisch versuchte sie mich zu beschwatzen. Ob ich aus den USA käme, dort hätte sie eine Freundin. Nee. Aus Germania? Ja. Da hätte ihr Bruder lange gelebt, bei Frankfurt. Aha. Ich gebe zu, im ersten Moment war ich extrem genervt, wollte ich weder eine Lavakette noch sonstigen Kitsch erwerben. Dann aber nahm sie meine Hand und zog mich zum Ständer mit den Postkarten. Ein prüfender Blick und schon hatte sie gefunden, was sie suchte. Eine Karte mit verschiedenen Motiven von Pompeji. Ihre knochigen Finger zeigten auf die Marienabbildung in der Mitte. Das sei Maria und die Karte wolle sie mir schenken, das würde mir Glück bringen. "Because you are so beautiful." Mein Dank war sehr herzlich und sehr ehrlich.
Die Anlage war sehr beeindruckend, aber die bereits jetzt - lange vor Mittag- sengende Hitze trübte das Vergnügen ein wenig. Cesare scheuchte uns. "Meine Blümchen, immer in den Schatten!" Is klar, das machten wir schon intuitiv. Wir haben viel gesehen, allein zwei Mosaike kannte ich noch aus meinem Lateinbuch. Besonders schön war die Villa des Faun und alle wollten ausgiebig fotografieren. Das hat Cesare aber irgendwie nicht in seiner Planung vorgesehen und kaum hatten wir uns versehen, war unser Cesare mit den meisten seiner Blümchen im Labyrinth der alten Gassen verschwunden. Eine gute Handvoll, Sandra und ich mittendrin, war ratlos. Weg war er. Da hatte er doch einfach ein paar Blümchen, so nannte er uns immer, vergessen. Na gut, hier finden wir auch alleine und ohne Plan raus. Haben wir auch. Aber das Freudenhaus und die Mysterienvilla blieben so von mir unentdeckt (ob die anderen das noch gesehen haben in den verbleibenden 20 Minuten weiß ich nicht). Wir haben es jedenfalls zeitig zum vereinbarten Treffpunkt geschafft, verschwitzt gönnten wir uns noch ein leckeres Eis. Das können Italiener wirklich! Mmmh. Als wir wieder heil an Bord waren (jaja, brav Hände desinfiziert!) waren wir wirklich platt obwohl es erst früher Nachmittag war. Sandra döste auf dem Bett, ich zog die Hängematte auf unserem Balkon vor, um kurz zuhause anzurufen. Und ich schlief ein, umgeben von unglaublichem Gehupe, war unser Liegeplatz doch offensichtlich auch ein Knotenpunkt der örtlichen Straßen. Und so schlief ich quasi wie mitten auf der Verkehrsinsel, begleitet von leichtem Schaukeln unserer Hängematte. Herrlich. Das ist Urlaub!
Pünktlich zum Ablegen um 20 Uhr fanden sich alle wieder auf ihren Balkonen und oben an Deck ein, um begleitet von Enyas "Orinoco Flow" dem Ablegemanöver zu folgen. Den jungen Herren, die uns losmachten, haben Sandra und ich gut gelaunt gewunken - und wenn wir vergessen hätten, dass wir in Italien waren, wir wären nun daran erinnert. So herzlich haben sie uns Kußhände zugeworfen.
Vorbei am Vesuv und Capri im Abendlicht ging es weiter- Richtung Rom.

Spruch des Tages 1: (nachdem der Fotograf am Ende der Gangway ein Foto von Sandra und mir gemacht hatte und auf dem Display kontrollierte) "Danke, passt!" (Na, so bildfüllend sind wir ja auch nun nicht.)

Spruch des Tages 2: "Bitte beeilen Sie sich mit dem Fotografieren. hinter uns kommt eine GruppeJapaner - die müssen heute noch ganz Italien schaffen." (Cesare)

Samstag, 27. Juni 2009

Mit West-Alkohol gen Osten...

Nach langer bis zum Teil sehr, sehr langer Zeit liebe Menschen wiederzusehen ist schön, das durfte ich schon einmal in dieser Woche feststellen. Und zum Wochenabschluss gleich noch einmal. Jörg hatte eingeladen ins "Lecker Sachen". Und der Name war Programm. Flammkuchen satt und leckerste Weinchen. Und wir haben viel gelacht und viel gelernt. Dass es nämlich aus weißen Wolken doch mal regnen kann, dass Kühlschränke offensichtlich überbewertet sind, dass der Versuch Frauen verstehen zu wollen völlig unnötig ist und vor allem, dass man mit West-Alkohol auch nach Osten fahren kann. Nur in Hessen kommt man dann sicher nicht an.:-)

Freitag, 5. Juni 2009

[Winzernachwuchs- Betriebsausflug an die Ahr]


Bislang waren unsere Betriebsausflüge ja meist eher..naja. Deshalb versprachen wir uns auch diesmal nicht allzu viel davon, und leider konnten viele wegen wichtiger Termine nicht mit. Viel wussten wir vorher auch nicht: wir würden mit dem Bus an die Ahr fahren, wir würden ein kleines Stück den Rotweinwanderweg marschieren (niemand hat mir gesagt, dass es nach der Wanderung noch mehr, öfter und länger "bergauf" gehen würde- ich hätte gestreikt). Dann sollte es einen Programmpunkt geben, von dem wir zunächst nichts erfahren würden und dann BBQ. Leider war es sehr bedeckt, die Landschaft wäre bei Sonnenschein sicher noch viel schöner gewesen. Allerdings war die Temperatur in Ordnung, einen roten Kopf hatte ich allein ob der diversen Aufstiege. Und trocken blieb es auch, zumindest äußerlich. Nach dem abschließenden Aufstieg zu einer Hütte mit wunderschönem Blick über die Weinberge durchliefen wir eine Winzerolympiade mit folgenden Disziplinen: Blindweinprobe, Weinflaschenslalom, Flaschen verkorken und entkorken, Weinfassküfern und das Einschlagen von Rebenpfosten (unsere Königsdisziplin). Gruppe 4 (also meine) war gut, das merkten wir, aber wir waren besser. Ja, so sehen Sieger aus! Das anschließende, wirklich sehr leckere BBQ hatten wir uns also redlich verdient. Kölsch und Wein flossen und der Abstieg war dann sehr fröhlich. Nur beim Absacker im Brauhaus in Köln hab ich als Nicht-Biertrinker dann schlapp gemacht. Aber schön war´s. Sehr schön!

Sonntag, 31. Mai 2009

Perfekter Strandtag


Die geplante Eifelwanderung wurde kurzerhand zugunsten eines Strandtages gecancelt. Dazu den Dankeschön-Rharbarberkuchen. Eine perfekte Entscheidung. Und Spargel satt zum Abschluss war die Krönung.

Fast wir Urlaub....

Montag, 25. Mai 2009

[Zandvoort - back again!]


Text folgt noch, mir fehlt mal wieder die Zeit. Hier schon mal die Bilder.

Mittwoch, 29. April 2009

[Ein Herz für Blogger]

Es gibt Phasen im Leben. Mal geht es einem gut, mal besser, mal schlechter, mal ganz schlecht. In einigen dieser Phasen ist man vielleicht auch kein besonders guter Freund, meldet sich selten bis seltenst und erfährt von den Sorgen und Nöten von Freunden womöglich nur aus deren Blogs, weil man eben grade völlig um sich selbst kreist. (Aber leider muss auch das mal sein!)
Aber das Zimthuhn hat es mal wieder auf den Punkt gebracht: "Der liebe Gott hat für uns Blogs erfunden. So kann man auch mitten in der Nacht die anderen auf dem Laufenden halten ;-)"

...und das ist gut so. :-)

Sonntag, 26. April 2009

[Sonn-Tag]

Erst schöner Spazierganz mit Steff und Elli, dann noch zum Lieblings-Vietnamesen mehr als satt essen. Fein! (...nur der Service war diesmal...na, nicht so toll)

Donnerstag, 16. April 2009

Lest und lernt!

Si esperas demasiado al hombre a caballo perderas a los hombres que vengan a pie.

Jawohl, Maite! ;-)