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Sonntag, 1. Februar 2009

Session 2009 - Teil 1:
"...wegen dem Brauchtum.."

Bevor mir hier jemand erklärt, dass es "wegen des Brauchtumes" heißen muss...nee, der Liedtext geht nun mal so und nicht anders.

Etwas lustlos auf den Weg gemacht, für die Sitzplätze laaaange in Eiseskälte angestanden, aufgeregt über die Sitznachbarin, die von ihrem Liebsten aus der Hinterreihe alles ins Spanische übersetzt bekam...klingt doof, oder? War es aber nicht. Unsere Stunksitzungs-Premiere war gut, größtenteils sehr lustig und musikalisch einfach super. Für die Insider trällere ich nur "Flittars, Flittard" und "Ganz in Weiß, in einem Reihenhaus...", erinnere an die Spaßrutsche, die einen Kevin nach dem nächsten ausgekotzt und vor allem an den Kölsch-Test. Die kölsche Erklärung des Coitus interruptus ("Das ist, wenn Du mit der Bahn zum Hauptbahnhof fährst, aber schon in Nippes aussteigst") war uns ebenso neu wie die Tatsache, dass man in Dünnwald einfach gar keinen Sex hat. Und wenn dann zum Schluß zu U2 "With or without you" vom ausverkauften E-Werk gesungen wird "wegen dem Brauchtum", dann weiß man, warum man zur Stunksitzung geht- denn spätestens dann packt einen doch auch beim Alternativkarneval ein bisschen Gänsehautgefühl.

edit: Besonders amüsant fand ich aber, in dem Pianisten der Köbes Underground einen alten Schulkameraden aus Ostfriesland wiederzusehen. Die Welt ist eben doch ein Dorf. Stimmts, Friso?

Freitag, 9. Januar 2009

Denk mal drüber nach..

Heute beim Zimthuhn eine interessante Abhandlung zu Single-Stadt-Land-XING gefunden. Lest selbst.

Freitag, 5. Dezember 2008

Traditionen wollen gepflegt werden

..wenn auch im Speed-Tempo bei Gießkannenregen. Manche Dinge sind eben einfach wichtig.

Sonntag, 23. November 2008

Samstag, 22. November 2008

Pimp up das Spielplatzklo


Endlich war es soweit, die feierliche Einweihung der neugestalteten Toiletten (Mädchen wie Jungs) im Spielplatz. Ein wunderbarer Abend, mit vielen netten Leuten, mit Freunden, mit Damen in chicen Roben, mit Speis, Trank und Tanz, mit viel Lachen, mit ein paar Tränen, mit Liebesbekundungen allenthalben, meist unter Frauen. Mit Filmrissen am nächsten Morgen (nee, ich nicht!), vergessenen Tüten und vergessener Zeit. Ist es wirklich schon sooo spät? Ja, Jutta. Umso lieber, dass Du mich nach hause gefahren hast, danke! Danke an Antje und Alex für die tolle Idee und die tolle Party, danke an alle, die da waren, und den Abend zu dem gemacht haben, was er war- und danke allen, die unsere Autogramme haben wollten. :-)

Sonntag, 28. September 2008

XING goes Cocktail -
fleißige Schüler in Lottes Haifischbar


Warum lag wohl ausgerechnet diese Gratiskarte aus??? ;-)
Flachlegen müssen wir niemanden mehr, um einen guten Cocktail zu kriegen- wir machen´s uns nun selbst ;-)

Cosmopolitan - Mojito - White Russian - Piña Colada - Brandy Alexander - African Queen - Wicked Stepmother - Hafenschlampe - Flying Kangaroo - Captain Chaos - Melon Daiquiri - Zombie mit Feuer - Vanilla Kiss - und vieles mehr...



Mitschreiben von Rezepten klappte leider irgendwann nicht mehr, aber lecker war eigentlich alles (naja, der Grasshopper fand als einziger keine wirklichen Fans). Wildes Durcheinanderprobieren überall. Folge: "Mixen kann ich nicht mehr, aber probieren geht noch!"

Jetzt heißt es NICHT AUS DER ÜBUNG KOMMEN! Sonst Nachsitzen in Lottes Haifischbar. (Na, es gäb wahrlich schlimmeres.. ;-))
Danke nochmal an Katja für Idee und Orga, Stephan & Fabian für´s geduldige Erklären, und allen für einen sehr lustigen Abend!!!

Sonntag, 15. Juni 2008

Germanys Kölns next Topmodels


Fotoshooting bei Antje stand heute auf dem Programm. Das Männerklo vom „Spielplatz“ soll verschönert werden – mit uns. Eine Ehre. Wir waren auch noch nicht richtig im Studio von Antje angekommen, kam die Magnumpulle Sekt auf den Tisch. Dann gings los. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ein Fotoshooting mit DIESEN Mädels und DER Fotografin ein Heidenspaß war. Aber – und das muss hier mal gesagt werden – modeln ist Arbeit, Modeln ist anstrengend. Einige von uns werden morgen Muskelkater haben. Vom auf den Zehenspitzen stehen, vom Posieren auf Leitern und vor allem vom vielen Lachen, da juchzen die Bauchmuskeln, auch die versteckten. Ist ja auch komisch, wenn lauter gackernde Mädels auf drei Kreuze auf einem Holzbrett gucken und dabei an der Männer bestes Stück denken sollen. Waaaas, das sollen 20cm sein? Respekt, sehr hübsch. Die Geschmäcker sind verschieden, Erinnerungen zum Teil schon ein wenig verblasst und immer wieder musste unsere Fotografin uns daran erinnern nicht ausschließlich entsetzt zu gucken. „So schlimm ist das männliche Genital nun auch nicht, Mädels!“

Wir hatten zwar keinen Bruce und keine Handtaschen, aber Micha und Niklas haben uns geholfen, Competition zu machen. Drama, Baby, Drama!!!

Die Ergebnisse wurden gleich von allen Beteiligten begutachtet und wir möchten nicht mit Antje tauschen beim Auswählen. Die Ergebnisse sind toll. Es war ein super lustiger Nachmittag, der bei einem Abschlußkölsch im „Spielplatz“ endete. Jede von uns war auf dem Männerklo um zu gucken wo wir zu Ruhm und Ehre kommen werden.


Und wenn ich doch jemals heiraten sollte, darf muß Antje die Hochzeitsreportage machen. All unsere Überredungskünste nutzten im Übrigen nichts, Micha wollte sich bei keiner von uns zur Verfügung stellen.
Aber den Herren dieser Stadt sei an dieser Stelle schon mal gesagt, dass der Spielplatz demnächst DIE In-Location Kölns wird, mit dem allerschönsten Pissoir der Stadt. Werde an dieser Stelle bekannt geben, wenn wir zu bewundern sind. Ach ja, Autogrammkarten lassen wir uns noch keine drucken...Telefonnummern gibts auch nicht.

edit: Danke an Andrea für´s Aufpassen, dass das Makeup sitzt, danke an Katja für die hervorragende Dokumentation des Treibens und Antje fürs prompte Hochladen der Bilder, sonst wär die Fotogalerie hier um einiges magerer ausgefallen.

Sonntag, 8. Juni 2008

Rudelgucken, die 1. oder Grillidylle mitten in Köln-Mülheim

Wenn einer eine Party zu organisieren hat, lasst das mal Antje und Alex machen! Schönes Wetter zur Grilleinladung bestellt. Bingo. Sieg für die deutsche Mannschaft bestellt. Hat auch gut geklappt. Dazu ein lauschiges Gartenidyll mitten in Mülheim, leckere Salate, lecker Grillgut und lauter gutgelaunte Menschen. Und wer braucht noch "Public Viewing" (grausliges Wort, deshalb halte ich es hier mit 1Live), wenn man mit einem großen Rudel von "ganz klein" bis "schon groß" im Wohnzimmer Herrn Podolski bejubeln kann? Lauter schreien, klatschen und besser fluchen kann man auch vor einer Großleinwand nicht. Was will man also an einem Sonntag mehr? Nix. Eben.

Ganz lieben Dank also noch einmal an Antje und Alex für die schöne Einladung!!!

Außerdem wissen wir jetzt, dass Haarbänder bei Jungs wirklich sch**** aussehen (Stil-Polizei bitte auch für Fußballer!), bestimmte Gesprächsthemen von Uschi bereits im Vorfeld mit der roten Karte von Tchibo belegt wurden und dass Monis Geschäftsidee von einem Flitzerdienst auf allen Seiten auf Begeisterung stieß. Und unterschiedliche Figuren machen eben auch Werbung für Firmen mit längeren Namen möglich. Wenn nichts mehr geht haben wir hier unsere Existenzen dauerhaft gesichert. Ich habe gelernt, dass Hortensien gerne Aluminium futtern, dass grimmig gucken für mich mit leckeren Grillfackeln in der Hand nahezu unmöglich ist (gierig ja, grimmig nein) und Fußballer ziemlich dämlich aussehen können wenn eine Kamera auf sie gerichtet ist (siehe Beweisfoto). Aber die sollen ja nur gut spielen und keine grade Sätze sprechen können, oder?

Desweiteren begrüße ich hier besonders herzlich die ganzen XING-Neuleser in meinem Blog, es sind offensichtlich mehr als ich dachte. Freue mich herzlich über jeden einzelnen von Euch!

Donnerstag, 5. Juni 2008

Gut gemeint und doch einen Tritt in den Hintern?

Ich hatte ja gepostet, wie schön die Bayerngaudi von Moni und Janusz war. Dazu stehe ich nach wie vor. Aber es ist schlimm, wie so ein großartiges Engagement mit Füßen getreten wird. Unicef und Co. haben sicherlich dazu beigetragen, dass man leider Gottes vorsichtig sein muss wofür man seine Energie einsetzt.
Deshalb hier noch mal: Nein, wir wurden nicht zum Spenden genötigt, nein, wir wollten keine Geldspende leisten. Wir wollten Unkosten decken (die Mühe und liebevolle Organisation kann man mit Geld eh nicht wettmachen!) und den Rest dafür nutzen eigenverantwortlich unser Know-How für eine gute Sache und vor allem für kostenlose PR für eben jenes Projekt zu nutzen. Das wurde leider missverstanden und nun soll alles einen schalen Beigeschmack kriegen? Nein, nicht mit den XINGern aus Köln! Wenn wir was machen, machen wir es richtig und deshalb bitte ich um Verständnis, dass ich die Links erstmal wieder rausnehme.
Hoffe nur, dass das engagierte Menschen mit Herz nicht entmutigt. So. Punkt.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Skurile Gestalten...

...nein, ich meine nicht Antje, Janine und Thomas, mit denen ich mich zu "Lokalzeit- die zweite" im Deutzer Bahnhof auf ein Gläschen getroffen habe. Aber was man danach so an der KVB-Haltestelle sieht...wow.
Beispiel gefällig? Als ich am Bahnsteig eintreffe, lässt mich die Linie 3 erstmal vor verschlossener Tür stehen und ich plumpse leicht genervt auf die Bank. Ok, in 13 Minuten kommt die 4. Blöd das Warten, aber egal. Es ist noch warm und trocken und ich muss anschließend wenigstens nicht umsteigen. In diesem Moment setzt sich jemand neben mich. Ein junges Mädchen, 16 oder 17 vielleicht und einem Amy-Winehouse-Frisuren-Contest entsprungen. Und mit den Fingern wird fleißig weiter toupiert, was ich belustigt aus den Augenwinkeln beobachte. Nun wird, Überraschung!, das Handy gezückt. Also ich kenne niemanden, den ich um 23 Uhr noch anrufen würde, aber das Mädel hat da weit weniger Hemmungen. Erste Wahl: der Herzbube! Klar. Seltsam nur, dass sie sich ihr Mobiles nicht ans Ohr hielt wie unsereins, sondern das ganze über Lautsprecher tat. So wurde ich also unfreiwillig Zeugin folgenden Dialogs:
Sie: Ey, isch bins!
Er: Hallo. Wo bist Du?
Sie: Am Bahnhof. (naja, so kann man das auch nennen, die Haltestelle in Deutz ist ja nicht wirklich das, was man sich unter "Bahnhof" vorstellt und man kann ihn grade noch sehen)Er: Aha.
Sie: Ey, isch lieb Disch! Voll krass, ey!
Er: (unverständlich)
Sie: Ey, isch vermiss Deine Küsse voll total! (wie süß, wie bei Normalos :-))
Er: Häh?
Sie: Ey, isch wär jetzt voll gern in Deinem Arm und würd Disch totküssen, ey.
Er: (will offensichtlich das Gespräch beenden, vielleicht schläft er doch schon?)
Sie: Ey, nisch auflegen! Ey, isch lieb Disch!
Er: (grummelt irgendwas unverständlich)und man beendet das Telefonat dann doch.

Innerlich noch ziemlich grinsend und auch ein klein bisschen peinlich berührt, weil ich ein doch recht intimes Telefonat von zwei Verliebten (er ist das in wachem Zustand sicher auch)belauschen musste, versuche ich nicht dauernd zu ihr zu starren.
Noch einmal hat sie schnell die Haare toupiert, und schon während nach dem Lipgloss gekramt wurde, machte das Mädel erst mal die Musik in ihrem Handy an. Auch das über Lautsprecher. Ist klar, oder? Und so lauschte ich fetten Reimen wie "wir sind alle Gangsta, alle haben nen Ballermann" Nee, is klar! Und wieder wird das Handy gezückt und ich höre eine sanfte Frauenstimme: "Ihre Anmeldung war nicht erfolgreich." Das gibts ja nicht, die möchte sich wirklich ein Handyticket für die KVB ziehen, denke ich. Krass, schwarzfahren is wohl voll uncool. Ich grinse verstohlen und denke: "Da ist noch nicht alles verloren!". Bis die Stimme beim zweiten Versuch weiter spricht: "Sie konnten den Flirt-Chatroom nicht betreten." Häh? Grade noch geturtelt (auch wenn der Begriff angesichts der Wortwahl der Beteiligten wohl nicht wirklich passend ist) und jetzt in nen Flirtchat wollen? Grmpf. Meine Welt bröckelte wieder. Und den nächsten Gangster-Rap im Ohr.
In der Bahn, die sich mal wieder um gute 10 Minuten verspätete (und mich durch die permanent wechselnde Anzeige nicht grade lustiger stimmte, müde war ich ja schon), bekam ich dann noch das verbandelte Pendant zu sehen. Highheels in silber, ein beinahe durchsichtiges Fähnchen von Rock und ein leider viel zu enges Shirt (nein, nicht sexy und knapp, die Hüftröllchen ließen den Rockbund verschwinden, ich darf das sagen), am Arm einen echten Pumper im Muskelshirt, mit - entschuldigt den Ausdruck- Schnellfickerhosen. Und die hatten dann auch noch einen seltsamen Genitalgurt, man könnte es auch lapidar "Sackhalter" nennen. Herrlich, ich muss öfter wochentags abends KVB fahren, ein echtes Erlebnis. Hat es etwas zu bedeuten, dass alle Beschriebenen an der gleichen Haltestelle in Ehrenfeld ausstiegen? Muss ich umziehen? Oder hab ich einfach was verpasst?
Und wenn sich jetzt jemand fragt, was will sie nun mit diesem Eintrag sagen, antworte ich einfach mal: "42". War ja bei unseren Gesprächen beim Medienstammtisch vorher über Ämter, die blauen Damen der Stadt Köln, die so gar keinen Spaß verstehen und darüber, wie man ratzfatz Bürger von Dortmund werden kann weil man eigentlich nach Riad will auch schon mal die richtige Antwort.

Mittwoch, 21. Mai 2008

Bayerngaudi von Moni & Janusz


Da haben sich zwei mal richtig Mühe gegeben und ein bisschen Freistaat nach Köln geholt. Und als Simone und ich die Örtlichkeit dann auch endlich gefunden hatten, erwartete uns tatsächlich ein liebevoll gestaltetes Stückchen Bayern inklusive Schweinsbraten, Leberkäs, Kartoffel- und Krautsalat und natürlich Bier - und bayrische Musi. Dazu ein Wadelncontest, den natürlich ein Bayer gewann (obwohl uns die Waden aus Düren auch ausgesprochen gut gefallen haben, das hat aber nur Sandra erkannt), das Dirndlpendant auf weiblicher Seite- nur dass die männliche Jury eben NICHT anfassen durfte. Und das alles auch noch für einen guten Zweck. Ein dickes Lob und Dankeschön an unsere beiden Exil-Bayern- mei, wor des schee!

Montag, 14. April 2008

R.I.P. Froschgedingens

So, liebe Muschelschubser und jetzt Ex-Frösche. Nachdem wir am Freitag einhellig, wenn auch in absentia des Froschkönigs beschlossen haben, dass es sich bei diesem Versuch einer Vereinsgründung wirklich nur um eine Schnapslaune handelte, habe ich heute den dazugehörigen Blog ins www-Nirvana verschoben. War nett mit Euch! Und ab heute wird wieder ohne Grund gefeiert. :-)

@alle anderen Leser: Morgen gibts wieder was, das alle verstehen, ich schwör.

Freitag, 11. April 2008

Es war einmal..- Alt-Quizzer und der Super-Kellner

Es war einmal anno November 2006 als sich ein paar unbedarfte Menschen im Kölner XING-Universum täglich zur kölschesten aller Zeiten online trafen und ihre Stadt errieten. Es dauerte nicht lange und schon wollte man im wahren Leben die Profilfotos mit den Gesichtern vergleichen. Es sollte der Anfang von wirklich netten Bekanntschaften, Freundschaften...werden. Viele kamen, einige gingen- und doch waren wir heute bei der Reunion der Urquizzer der ersten Stunden nahezu komplett. King Quizz, Sandra, Tobi..., Ihr habt uns dabei echt gefehlt! Dafür hatten wir endlich Matthias mal wieder dabei.

Es wurde viel gelacht, viel getratscht und obendrein wurde Matthias in die höheren Weihen des StudiVZ eingeführt. Da konnte nicht mal der tollpatschigste Kellner Kölns was dran ändern, der allein in 3 Stunden zwei Gläser zerdeppert hat, meine Apfelschorle umwarf und damit Matthias´ Suppe würzte, ein Faß zu Boden gehen ließ und zum Schluß auch noch die Kasse über den Boden ergoß. Ob der noch lange seinen Job behält?! (Alex erinnerte da sofort an den Gewinner des "Not my job"-Awards. Der Kellner könnte ein neuer Anwärter sein.)

Der Rest des Abends im Telegrammstil, damit leider für Unbeteiligte nicht verständlich: Siv weiß nun dass ein Akustikkoppler Akustikkoppler heißt, dass man Computerprogramme auch einst per Kassette im Radio mitschneiden konnte, dass Umziehen grade groß in Mode bei den XINGern ist, die Zeit der Froschfruchtgummis endgültig vorbei ist, dass Alex der Meister im Erfinden von StudiVZ-Gruppen ist ("Aphorismen sind keine Trinkgefäße" und "Ab wievielen Umzugskisten ist man Messie" waren nur zwei davon), Bruce und Bongo und GEIL außer mir irgendwie keiner mehr kennt, XING auch ein Auffangbecken für Neurotiker und andere Seltsame ist, Köln zumindest für 3 von uns NICHT die schönste Stadt Deutschlands ist und vor 20 Jahren doch irgendwie alles anders war und und und... schön war´s, freue mich schon heute auf die Wiederholung.

Montag, 4. Februar 2008

Session 2008: Nicht nur Kamelleregen...

Rosenmontag 2008

Dana, Daria und Siv im Zwiebellook gegen die Kälte - Prosecco in der Tasche - unser Kostümsieger war der Broccoli (sic!) - Darias kleiner Feigling hat mir super geschmeckt - Kamelle - Bützjer - Strüssjer - Dauerregen - der Anmachspruch schlechthin: "Bist Du auch bei XING?" - Sandra, Nicole und Pia getroffen - Ist das jetzt der Prinz? Nein, Pia, der kommt immer zum Schluß! - Pralinenschachtel im Auge, Kölschglas zum Kühlen - nirgends heißer Kaffee, außer bei Nicole - liebevoll zubereiteter Halve Hahn - Siv nimmt nur Taxen, die auch nach Taxi aussehen - durchgefroren und klatschnass - Federboa wird zu gerupftem Huhn - auch die Wimpern haben schlapp gemacht - wir hingegen haben trotzdem bis zum Schluß durchgehalten und gute Laune behalten!!!
Zuhause dann ein heißes Bad genommen (Big Blue von Lush. Mmmh. Aber wie kriegt man die unzähligen matschigen Algen wieder aus der Wanne ohne den Abfluß zu verstopfen?)

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Adventskalender - 13. Dezember
2. Quizzerglühwein



Am 18. Dezember 2006, nur 3 Wochen nach dem Kennenlernen im real life, haben sich die XING-Köln-Quizzer auf einen Glühwein am Dom getroffen. Damals mit Plätzchen und späterem Einkehren im Früh, aus dem wir damals um 01.30 Uhr rausgeschmissen wurden, weil die da nach hause wollten. Damals hab ich Simone zum ersten Mal besser kennengelernt, ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk sozusagen, denn daraus wurde eine schöne Freundschaft. 2007 wurde viel zusammen gelacht, DVDs geschaut, geweint, gehofft, gexingt, geskypt, gelästert und wieder gelacht. Herrlich, danke XING! Danke, Simönchen!!!

Heute nun war die Neuauflage in 2007 geplant und auch wenn von den üblichen Verdächtigen aus dem letzten Jahr nur wenige heute da waren und ich die Einkehr ins Früh wegen chronischer Erschöpfung ausgelassen habe, nett war´s wieder: erst mit Nicole zum Asia-"wir verstehen kein Wort aber gießen Euch die Fingernägel in Form"-Laden und Fingerchen wieder ausgehtauglich machen lassen (zu zweit ist das nur halb so langweilig!), dann das "jedes Jahr wieder-Spießbraten-Brötchen" auf dem Weihnachtsmarkt, Quizzer wieder vor der Bühne gefunden, Mann mit Schlafsack auf dem Weihnachtsmarkt betrachtet, den Alex umgehend als Anhänger des "Extrem-Weihnachtsmarkt-ing" identifizierte, mit Robbie-Verschnitt "Angels" gegröhlt, kleinen Rundgang über den Markt gemacht, über Pärchen gestaunt, die das Schild "nie wieder kalte Füße" und die dort zu erwerbenden Wärmesocken nicht verstehen und sich knutschend die Hände unter den Klamotten des anderen wärmen, statt nach Wärmehandschuhen für die Mikrowelle zu fragen, Rievkooche mit Alex und Tanja, Sivs Augen waren mal wieder größer als ihr Hunger, lecker Kakao für Simone und Siv, dabei zu "Last Christmas" geschunkelt. Weihnachtsmarkt in Kölle ist irgendwie auch wie Karneval. Dann die anderen beim "Früh" abgeliefert und ab zur KVB. Dachte ich. Die Luft war klar, nicht zu kalt, trocken und der Gedanke, man könne sich ja vielleicht ein paar Anregungen für Weihnachtsgeschenke durch Schaufensterbummel Richtung Haltestelle Neumarkt holen. Aber nix da! Eine Handvoll Geschäfte hatte ja offen! Na, dann! Für Oma schnell noch was Duftendes besorgt, Siv selbst noch schnell einen Pullover geschenkt - und das Schönste: endlich mal die liebevoll gestalteten Steiff-Tier-Fenster vom Kaufhof ohne kreischende Massen von Kindern betrachtet und genossen. Ja, auch so kann Weihnachtsshopping sein! Herrlich! Und jetzt nur noch knallmüde in die Heia, hoffe, die Quizzer haben noch viel Spaß!

Samstag, 1. Dezember 2007

Köln-Quizzz wird 1

Nervös waren wir vor einem Jahr, als wir uns zum ersten Mal getroffen haben - die Köln-Quizzer des XING-Regionalforums Köln beim ersten Treffen im real life, kannten wir uns doch bis dahin fast alle nur online. Damals hatte Natalie Geburtstag und wir hatten gleich einen Grund uns in einem Brauhaus zu treffen, mit Rollmöpsen und Sahnetorte! Fotos von damals in Simones Blog.
Heute waren wir da schon gelassener, auch wenn leider nur wenige Quizzer der allerersten Stunde da waren. Die Stellung hielten von der "alten" Truppe nur Natalie, Sandra, Silke, Simone, Alex, Thomas und ich. Natalie hatte alles toll organisiert, uns sogar den Ort des Geschehens zunächst nur mittels eines Rätsels mitgeteilt. Die Aufgabe war:
WER ODER WAS BIN ICH? Zu allen Jahreszeiten bin ich ein sehr beliebter Innenstädter. Du findest mich am Rande der Kölner City. Die einen finden ihre Ruhe in mir. Andere haben ihre Lust an mir. Ich begeistere für Musik. In meinem Viertel kannst Du abseits des mainstreams shoppen. Um mich herum pulsiert das Nachtleben. Im neuzeitlichen Köln war ich das erste Exemplar. Teile von mir stehen deshalb unter Schutz.. In unmittelbarer Nähe zu mir liegt das aktuelle Gegenstück der Moderne. In meiner nächsten Umgebung findest Du ein Wahrzeichen von Köln. Als Juwel bin ich auf einem Gelände vor der Stadtmauer Anfang des 19. Jahrds entstanden. Der Rheinstrecke wegen büsste ich 5 ha meiner stattlichen Grösse ein. Modernisiert wurde ich Ende des 19. Jhrds. von einem Schüler des Initiators der Volksgartenbewegung. Die Kölner Neustadt, wurde nach der Aufgabe der Umwallung Kölns und der historischen Stadtmauer Ende des 19. Jhrds auf meine Dimensionen hin geplant.

Ich war zwar schnell auf den des Rätsels Lösung gekommen, ließ mich durch diverse Hinweise aber doch noch mal kurz verwirren, bis ich dann doch Google, die Wunderwaffe, bemüht habe. Aber ich hatte richtig gelegen! Was ich nicht wusste, ist dass dort auch ein ganz bezaubernder kleiner Weihnachtsmarkt im Biergarten auf uns wartete, lauschig, nicht so voll und irgendwie nicht so komerziell wie die anderen Märkte von Köln. Dann ging es zu den reservierten Tischen im Inneren, wo wir dann mit Prosecco, Kölsch und leckerem Essen den Geburtstag feierten. Auch die neueren und neuen Gesichter ließen sich schnell identifizieren und auch wenn man keine Gelegenheit hatte mit allen zu plaudern, es ist doch immer wieder witzig auf Menschen zu treffen, die man bislang nur aus den unendlichen Weiten des XING-Universums kannte. Irgendwann teilte sich die Gruppe und ein Teil nahm den Absacker im Harp-Pub, die anderen im Monkeys. So oder so, darauf hätte ich grundsätzlich verzichten können, der Abend war doch längst ein schöner Erfolg! Danke Natalie für die schöne Idee und die tolle Umsetzung, danke an alle anderen, die da waren und den Abend so gelungen werden ließen.

Und dann war da noch: eine Angie-Zitruspresse, die mich gleich begeisterte - Simone gab den Fluglotsen - leckeres Essen - Makeup in der Tupperdose - Reisepläne für Kopenhagen - die tolle Gelegenheit eine vermeintlich "Genuss-Gestörte" kennenzulernen - und...und...und...

Donnerstag, 13. September 2007

Ja, wo laufen Sie denn? - XINGler im Hippodrom

...ach, ist der Rasen schön grüüüün....

Donnerstag, 30. August 2007

Simones Geburtstag- oder wie Google doch nicht alle Fragen beantworten konnte

Gefühlt haben wir November, da sind sich alle einig, aber so lange es wenigstens trocken bleibt wehren wir uns mit Händen und Füßen dagegen, dass das sommermäßig schon alles gewesen sein soll. Wer am 30. August Geburtstag hat sollte deshalb unbedingt Grillen, denn Würstchen und Spieße schmecken immer. Simone hatte ein tolles Büffet aufgebaut, von Bionade, Salaten bis hin zu verschiedensten Kuchen war wirklich alles da, was das Herz begehrte. Sandra gab wie immer perfekt die Grillmeisterin und als es doch zu Tröpfeln begann wurde schnell ein Regendach gebaut. Als es fertig war (und das ganz ohne "Katusch!!" sondern mit simplem Bürotacker und SPAX-Schraube) war der Regen auch vorbei. Extra für mich und Elmar gabs leckere Schweinebauch-Grillfackeln und wir beide waren uns einig, dass sie erst so richtig lecker sind, wenn sie knusprig-dunkelbraun bis schwarz und die Holzspieße quasi zu Asche zerfallen sind. Als alle satt waren, wurde aus dem Grill schnell ein lauschiges Lagerfeuer und das lud so richtig zum Diskutieren ein. Wieviel Wasser passt in ein Wasserbett (hat eigentlich jeder außer mir eins?)und wieviel passt im Vergleich dazu in eine Badewanne. Die Vermutungen schwankten wie ein alter Kahn bei stürmischer See zwischen 80 Litern für ne Wanne bis zu rund 1000 Litern pro Wasserbett. Zumindest bei der Wanne war unklar, ob man Badende mitrechnen sollte oder nicht und auch Alex Vergleich zu seinem Aquarium half nicht so richtig weiter. Simone gab beim Googlen wirklich alles, aber letztlich wussten wir nur, dass es unterschiedlich große Wannen gibt. Abschließend sei gesagt: Toll und lustig war´s, lecker war´s und mit warmen Gedanken kommen auch keine kalten Füße auf.

edit: Auch mein Googlen ergab nur ungenaues. Zwischen 120l bis zu 200l (bei der "Beladung" mit einer Person) passen wohl in eine moderne Wanne rein (wieviel ohne verrät einfach niemand!), aber immerhin weiß ich jetzt, dass man im Internet auch auf Fragen wie "Wieviel Champagner passt in eine Wanne und welcher prickelt am schönsten?" eine Antwort findet. Manche Leute haben echt Sorgen, mannomann! Auch bezüglich Wasserbetten kriegt man nur schwer eine Auskunft, aber es handelt sich, so eine ernstzunehmende Quelle, wohl um die 600-800 Liter Wasser. Na, hoffen wir mal für alle Wasserbettenbesitzer unter uns dass so ein Ding nie Leck schlägt. ;-)

edit 2: Und es sei nochmals auf Simones Blog vom letzten August verwiesen - da ist die Rede von Stricksocken im Bett gegen kalte Füße und das Geburtstagskind trägt auf den Fotos ´nen Rollkragenpullover. Also Schluß mit dem Gejammer, das hatten wir alles schon mal! :-)

Liebe Simone! Danke für den schönen Abend und nochmal alles, alles Liebe für´s neue Lebensjahr! Schön, dass es Dich gibt! Freue mich schon mit Dir den ein oder anderen Hunde-Dummy wieder zum Leben zu erwecken. ;-)

Sonntag, 29. Juli 2007

...und weiter Richtung Grill-Diplom: diesmal Rodenkirchen-Strand


Zweimal Grillen der XING-Mannschaft hatte ich ja ausgelassen, diesmal sollte es aber als Location der Strand in Rodenkirchen sein und das wollte ich mir nicht entgehen lassen. Als Abschluss eines doch sehr schönen Urlaubstages :-) wurden die obligatorischen Schweinebauch-Grillfackeln, Krautsalat, Baguette, Barbecuesauce, A-Schorle und Gummibärchen eingepackt und los gings. Gut, dass Nicole mal da im fernen Rodenkirchen gewohnt hat, ich hätte das niemals gefunden. Nach einer Einweisung durch den Grill-Instructor, einer erzwungenen Vorstellungsrunde und Nicoles Bekenntnis, zu den "Anonymen Grillern" zu gehören, konnten wir endlich den Grillkohlen Zunder geben. Auch wenn irgendwann niemand mehr wusste, welches Huhn auf welchen Teller gehörte, geschmeckt hat allen alles. Moni hat alle mit Wassermelonen-Vitaminen versorgt und Nicole und mich sogar noch mit dem Paris Hilton-Dosen-Prosecco, irgendwann loderte das Lagerfeuer tüchtig und das hatte bei manchen schier ungeahnte Auswirkungen. Müde auf dem Rücken liegend und in die nicht wirklich vorhandenen Sterne schauend und sinnierend durfte ich noch stürmisch mit Herrn Jules Mumm Bekanntschaft schließen. Dann gabs noch Glückskekse und der prophezeite mir: "Du machst alles richtig!" Ist das so? Richtig war auf alle Fälle, dann langsam mit Simone und Dirk den Heimweg anzutreten, denn schließlich sollte am nächsten Morgen schon mein ganzes Können als professioneller Kleider-Kauf-Support gefragt sein. Und Mädchen über 30 brauchen auch ihren Schlaf. :-) Wiederholung folgt aber bald- wenn Petrus mitspielt.

Mittwoch, 25. Juli 2007

XING-Karaoke: Singen bis die Stimmbänder jammern



...oder die Ohren der anderen Teilnehmer? Karaoke, laut der allwissenden Wikipedia "eine beliebte Freizeitbeschäftigung in Asien, bei der Amateursänger zur Musik bekannter Titel singen". Da muß ich Einspruch erheben! Keineswegs amüsieren sich die Menschen nur in Asien dazu, sondern auch mitten unter uns in Köln am Hohenzollernring in der Thai Royal Karaoke Bar und das mit den bekannten Liedern...naja. Ausprobieren wollten wir das ja alle schon mal, Simone und ich machen in diesem "unserem Jahr" sowieso fast alles mit. Als es aber auf den Tag X zuging wurde uns allen doch langsam mulmig. In der KVB summte ich Simone leise ein paar wenige Zeilen eines alten "Ärzte"-Songs vor und bat, mich damit aus der Pflicht zu entlassen. Mein Gesang ist allenfalls Badewannen-tauglich - und ich bin Realist genug, das zu akzeptieren. Simone wiederholte unterdessen gebetsmühlenartig "Ich singe nicht. Ich singe nicht." Dana erwartete uns schon und vorsichtigen Schrittes haben wir die Tür zur Karaoke-Bar geöffnet. Wir wurden sofort mit großem Hallo begrüßt und in den XING-Chor eingereiht- "We are the world" mitgesungen. Das brach ein bisschen das Eis, war gar nicht so schlimm in der Menge zu singen. Dann schnell Cocktails geordert, um uns Mut anzutrinken. Aber auf der Bank sang es sich einfach leichter als auf der Bühne, definitiv. Aber die anderen waren mutig. Nicole traut sich einfach alles und Especially for you könnte in die Karaoke-Annalen eingehen. Gause unterhielt uns mit der Westfalen-Version vom "Griechischen Wein"- "Denn ich fühl die Sehnsucht wieder, in dieser Stadt werd ich immer nur ein Imi sein und allein". Lieder, die ich zwar vom Hören kannte überraschten mich mit ihrem wahren Namen, ebenso wie so manche Textstelle. Ich erinnere nur an meinen jahrelangen, inzwischen legendären Verhörer bei Dschinghis Khans "Moskau". Sang ich doch immer lauthals "Wodka macht die Huren kalt", statt richtig "Wodka trinkt man pur und kalt". (Aber vielleicht kommt ja irgendwann ein Folgeband von "Der weiße Neger Wumbaba" raus und ich kriege endlich den Ruhm, den ich dafür verdiene...) Später dann wagten Nicole, Ellen, Dana und ich uns als Backgroundchor für Marc an Rammsteins "Engel". Aber selbst der kurze Part "Erst wenn die Wolken schlafen gehn kann man uns am Himmel sehn, wir haben Angst und sind allein, Gott weiss ich will kein Engel sein" wirkte irgendwie wenig engelsgleich sondern eher ein bisschen verzweifelt. Bei "Westerland" von den Ärzten wurde es dann etwas besser, aber beim nächsten Mal - und wir sind sicher wieder dabei- sind wir ja schon Semi-Profis und im Zweifelsfall müssen es eben einfach mehr Mai Tais sein.


Aber lustig war´s, viel gelacht haben wir- den ganzen Abend. Gröhlen am Tisch übt ungemein, sorgt aber für eine rauchige Stimme am nächsten Morgen.