Donnerstag, 14. Mai 2009

[Damit Ihr´s wisst...]

Nun kommt vor dem Trip an die Nordsee doch noch was. Wozu arbeiten manchmal alles gut ist. Zur Zeit wühle ich mich gerne mal durch Blogs, die von Ärzten, Rettungsassistenten und ähnlichen in ihrer mehr als knappen Freizeit verfasst werden - und rede mir immer ein, das sei ja alles rein beruflich und nenne das dann "Recherche". Klingt gleich viel besser als "pausensurfen" oder so.

Und da finde ich einen Schnipsel aus "Die Zeit" aus 2007. Von einem Herren Internettheoretiker (was die Welt so alles braucht! *kopfschüttel*). Der erklärt uns allen erstmal was überhaupt ein Blog ist. Und nun wisst Ihr´s auch:

«Blogs fragen nicht mehr nach Alternativen, sie tragen keine Ziele vor sich her, auch keine revolutionären. Sie beschränken sich ganz auf den affektiven Raum, den sie flüchtig besetzen. Medienphilosophisch gesehen, handelt es sich um dekadente Artefakte, die den Schritt von der Wahrheit ins Nichts wagen.»

Ich dekadentes Artefakt, ich....

edit: Danke an die Bedarfshaltestelle, denn da hab ich es gefunden.

1 Kommentar:

santa hat gesagt…

Die Zeit kreißt, und ein Altvorderer hadert darob mit seinem Schmerz.
Gelegentlich ist vom Heranbrechen einer Zeitenwende zu hören, welche den Mystizsmus und auch die Technokratie überwunden hat; in welcher alles Nichts und nichts Alles sein kann ...
Ausgehend von der universellen "42" sind folglich Partyplaneten oder auch Blogs weder gut noch böse. Cheers!