..dass für die meisten Menschen heute der Beginn der 5. Jahreszeit ist, aber zum einen bin ich absolut kein Karnevalsjeck und zum anderen ist der 11.11. für mich etwas ganz anderes. Und deshalb ist hier heute keine Pappnase zu sehen, sondern ich möchte leise daran erinnern, dass heute vor 90 Jahren der Erste Weltkrieg endete. Er forderte fast zehn Millionen Todesopfer und etwa 20 Millionen Verwundete unter den Soldaten. Die Anzahl der zivilen Opfer werden auf weitere 10 Millionen geschätzt, so weit ich weiß. Als erster vollständig industrialisierte Krieg war er in seiner Tragweite eine spochale Zäsur, oder wie George F. Kennan sagte die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts".
Ich habe vor ein paar Jahren mit Lutz eine Reise durch die Niederlande und Belgien gemacht, wo wir auch Ypern besuchten, die Stadt, die das Synonym für den ersten Giftgaseinsatz in einem Krieg wurde. Ich werde das nie vergessen. Nicht den "Last Post" unter dem Meenentor, nicht die unzähligen Gräber, nichts davon.
In Flanders fields the poppies blow
Between the crosses, row on row,
That mark our place; and in the sky
The larks, still bravely singing, fly
Scarce heard amid the guns below.
We are the dead. Short days ago
We lived, felt dawn, saw sunset glow,
Loved, and were loved, and now we lie
In Flanders fields.
Take up our quarrel with the foe:
To you from failing hands we throw
The torch; be yours to hold it high.
If ye break faith with us who die
We shall not sleep, though poppies grow
In Flanders fields.
— Lt.-Col. John McCrae
Ich habe Angst als Leiche verwechselt zu werden.
vor 2 Jahren
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen