Sonntag, 5. Oktober 2008

Trömmelchen, Schaumwein & Kunst

Es ist ein fester jährlicher Termin- mein Besuch mit Ulrike auf der ArtFair. Auch in diesem Jahr. Auf dem Weg dorthin hieß es den Köln-Marathon kreuzen, es ist schon bewundernswert wenn Menschen freiwillig eine Strecke rennen für die ich definitiv und ohne schlechtes Gewissen mein altes Autochen bemühe. Bewundernswert auch, wenn manche bei Kilometer 36 schon so leidend aussehen, als ginge es keinen Schritt weiter, andere hingegen als machten sie sich grade erst warm. Besondere Achtung hatte ich aber vor denen, die gar nicht so sehnig und druchtrainiert aussahen, sondern ein richtiges Bäuchlein vor sich hertrugen. Geht doch. Ich schaffe nicht einmal einen lächerlichen Kilometer am Stück (also rennend, walkend geht). Schön zu beobachten waren aber vor allem die Schaulustigen, die mit Trommeln und Rasseln bewaffnet wie auf dem Rosenmontagszug den Sportiven Mut machten, sie mit Karnevalshits und La Ola-Wellen antrieben. Irgendwie wird in Köln sogar bei Sauwetter ein Lauf zum Fastelovend.


Kaum an der Expo XXI angekommen und unseren Begleiter eingesammelt, mussten wir schon beim Kaffee feststellen: Kunst und Humor geht nur selten zusammen. Kunstbeflissene mit einem Lächeln auf dem Gesicht sahen wir nur seeeehr selten. Wir hatten trotzdem Spaß, der Schaumwein in Rosé tat ein Übriges- wenn auch nicht jeder Kellner mit Leonards Bestellung was anfangen konnte, ich die Kunstinstallation auf dem Klo zunächst für eine schizophrene Besucherin hielt und Ulrike einen Warhol manchmal erst auf den zweiten Blick erkennt. Ach ja, beim Stand des Kunstkaufhauses Ost begrüßt man uns spätestens 2009 mit Handschlag- und dann gehört die "born to be wild"-Schöne auch mir. Bis dahin betrachte ich sie bei Uli.



1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

hallo süße!
hab mich gerade erst aus dem bett geschält - und mich sehr gefreut über deinen neuen bericht. wir vollhorste haben aber vergessen, UNS abzulichten. knutscher deine irre