Aber "weit" ist relativ. Wenn es schon um 17 Uhr nur Staumeldungen aus dem Radio brummt warte ich lieber noch ein Weilchen. Dann zwei liebe Anrufe, dass am Kreuz Leverkusen so gar nichts mehr geht und beim zweiten Anruf verbunden mit der Empfehlung mindestens bis Remscheid über Land zu fahren, dann auf die A1- "da sollte dann das schlimmste vorbei sein." Ha! Na gut, mit TomTom schaffe ich das auch. Leider macht der aus einem Flachlandtiroler auch keine Bergziege, mein altes Autochen leider auch nicht zum Bergfahrzeug- wir zwei sind eben ein Team und Steigungen mögen wir beide nicht. Dazu strömender Weltuntergang-Regen, katastrophale Sicht. Ich bin genervt. Die Stadtführung mit Nachtwächter durch Rinteln hab ich mir zu dem Zeitpunkt bereits abgeschrieben, als ich dann auch einem Ortsschild "Bremen" lese bin ich schon höchst verunsichert, soo schlecht ist mein Orientierungssinn nun doch nicht?! (Das war letztlich doch nur ein Ortsteil von Nirgendwo...irgendwo im Bergischen) Spätestens in "Hoffnung" hab ich die längst verloren noch heute in Rinteln anzukommen. Auf der Autobahn habe ich dann beinahe eine Keilerei mit einem Polnischen LKW-Fahrer angefangen- macht man sich dort die Hose mit nem Klettverschluss zu? Das Wort "Reißverschluss" kennen die jedenfalls niemals nicht! Grrrrr.
Kaum auf der A1 Stau selbst auf dem Rastplatz, Stau am Kamener Kreuz und irgendwie fast bis zu meinem Ziel. Ca. 30 Kilometer vorher hört der Regen urplötzlich auf und als ich nach beinahe 5 (in Worten: fünf!!!) Stunden am Ort meiner Wahl ankam, konnte keiner meine Geschichte einer abenteuerlichen Reise glauben. Pfff....
1 Kommentar:
Liebe Siv !
Ich glaube Dir - unsere Paula - Assistentin von Burkhardt (bitte "dt")- hat uns am Samstag auch eine 35 minütige Sightseeing-Tour durch Düsseldorf bis Ober/Unterkassel oder wie auch immer beschert - obwohl? Das Ziel lag 5min. von der Autobahnabfahrt entfernt..
Liebe Grüße an eine Leidensgenossin
die Fanfrau
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