Mittwoch, 5. März 2008

Chaotisch alles

Jaja, ich komme zu nichts mehr in der letzten Zeit und am meisten leidet wohl dieses Blogdings hier. Also die Kurzzusammenfassung. Vier Tage lieber Elternbesuch zwecks Schlafzimmer-Umgestaltung. Jetzt ist das Schlafzimmer zwar fein, aber das Wohnzimmer ein Chaos. Hier liegt alles rum, was durch die Ausmist-Kontrolle muss oder einfach noch kein Plätzchen mehr gefunden hat. Und obwohl ich mein bestes gebe, dieser Haufen hier wird und wird nicht kleiner. Ich habe es wohl wirklich- das Messie-Gen. Aber Erkenntnis ist der erste Weg zur...und so weiter.
Gestern dann Berlin. Zweimal fliegen an einem Tag ist ja nicht so meins. Und wenn der Tag schon eine Stunde vor dem Wecker um 4 Uhr nachts beginnt, ist das auch nur suboptimal. Dann hätte es mir zu denken geben sollen, dass die S12 rückwärts fährt und "München" auf der Seite steht. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber wenn ich noch hundemüde bin und die Äuglein kaum offen halten kann, glaub ich ALLES. Auch, dass ich plötzlich im falschen Film, der falschen Stadt oder der falschen Richtung unterwegs bin. Im Flieger in jeder verdammten Zeitung von dem Beinaheabsturz einer Lufthansa-Maschine in Hamburg zu lesen fördert übrigens die Entspannung nicht grade. Aber der Tag in der Hauptstadt war konstruktiv und die Bewegung, die langsam aber sicher in mein Leben kommt ist sehr wohltuend. Nur - wann soll ich die 52 Urlaubstage nehmen, die sich angesammelt haben?! Na, da fällt mir hoffentlich auch noch was ein. Aber nötg wäre er ja so was von... Nachdem mir ein lieber Kollege dann aber noch mal ausführlich erklärt hat warum ein Flugzeug fliegt und woher das Rumpeln kommt, dass es gar keine Luftlöcher gibt, war der Rückflug nur noch halb so schlimm. Oder lag es an totaler Erschöpfung? Vielleicht. Aber schlafen im Flieger klappt immer noch nicht. Naja, muss ich eben üben. Immerhin kann ich nun endlich mit dem Projekt 52 weitermachen und das Thema "Ängste" bedienen. Nachdem die Spinnen in meiner Wohnung zur Zeit Gott sei Dank eher Mangelware sind und ich ein geeignetes Treppenhaus, mit dem ich meine Höhenangst bildlich festhalten kann (man denke an Hitchcocks Vertigo!) nicht gefunden habe, nun ein reichlich unspektakuläres Bild zur Flugangst. Man muss die Gelegenheiten eben beim Schopfe packen! Und jetzt ab in mein neues, seeeehr bequemes Bett. Schlaft gut!

Promi-Faktor Berlinflug: Vadim Glowna

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