Samstag, 10. März 2007

Ein Freund, ein guter Freund....

+ Ein Geschenk, das man sich selbst macht + Ein Mensch, vor dem man laut denken kann + Aber mit wem soll ich reden? Mit Freunden? Mit diesen redte ich freilich am liebsten. Ich dürfte ihnen nur ein halbes Wort sagen, so verstünden sie mich + Dasselbe wollen und dasselbe nicht wollen, das erst ist feste Freundschaft + Einen sicheren Freund erkennt man in unsicherer Lage + Ein Freund ist gleichsam ein anderes Ich + Durch seine Freunde lebt man ungezählte Leben. Man sieht in anderen Dimensionen. Man lebt, das Obere nach unten und das Innere nach außen gekehrt. Man ist niemals allein + Ein Leben ohne Freunde ist kein Leben, wie behaglich und gesichert es auch sein mag. Wenn ich Freunde sage, meine ich Freunde. Nicht irgendwer, nicht jeder kann dein Freund sein. Es muß jemand sein, der dir so nah ist wie deine Haut, jemand, der deinem Leben Farbe, Dramatik, Bedeutung verleiht. Irgend etwas jenseits der Liebe, das dennoch Liebe mit einschließt + Ein wahrer Freund trägt mehr zu unserem Glück bei als tausend Feinde zu unserem Unglück + Freunde sind jene seltenen Menschen, die einen fragen, wie es einem geht, und dann auch die Antwort abwarten + Freundschaft, das ist wie Heimat +

Draußen scheint die Sonne und ich bin gut gelaunt auf dem Weg in die Stadt. Fast automatisch geht der Blick in den Briefkasten, aber ich erwarte ja nichts und Rechnungen mag ich samstags gar nicht. Aber da! Ganz unerwartet finde ich ein kleines Päckchen. Nanu, ich habe doch gar nichts bestellt, nicht ersteigert...?! Neugierig noch auf der Straße habe ich es aufgerissen, obwohl ich schon über die haarige Signatur des vermeintlichen Absenders laut lachen musste. Kaum hineingeschaut schießen mir die Tränen in die Augen, aber Tränen der Rührung, gemischt mit einem gaaaanz breiten Lächeln auf den Lippen. Die Menschen, die mir entgegenkommen starren mich an, aber es ist mir egal, die Tränen laufen und das Grinsen wird immer breiter. Kaum aufgemacht findet sich nämlich in dem Umschlag schöne Musik, ein paar edle Kalorien und das Märchen vom kleinen Prinzen. Das schönste aber ist eine liebevolle Karte auf der mir einfach mal so mitgeteilt wird, dass ich jemandem wichtig bin, dass das Leben nicht nur immer weiter geht, sondern auch noch schön ist. Allein die Karte war wie eine warme, herzliche Umarmung!

Im letzten Jahr musste ich ja sehr schmerzhaft feststellen was falsche Freunde sind. Das ist schmerzhaft und hinterläßt Narben und Mißtrauen. Aber dann - dann traten Menschen in mein Leben, in deren Gegenwart ich schnell gemerkt habe, dass ich ganz ich sein darf mit all meinen Fehlern und Stärken, es passt einfach. Und von einer ganz besonderen Person mit einem großen Herzen wird mir dann derart das Wochenende versüßt - es ist unglaublich. Unglaublich schön.
DANKE SÜßE!!!!

Da fällt mir dann noch dieser Spruch ein:
Betritt jemand das Haus eines Freundes, so kann er gleich beim Eintreten dessen Wohlwollen erkennen, auch wenn kein Wort gesprochen wird. Der Pförtner ist freundlich, der Hund kommt wedelnd heran, es eilt jemand herbei und setzt ihm einen Stuhl freundlich zurecht. (Apollodoros von Karystos) :-) Weißte Bescheid?!?

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